Projekt:Kultur – Kulturarbeit an Schulen

Projekt:Kultur – Kulturarbeit an Schulen

PROJEKT:KULTUR – KULTURARBEIT AN SCHULEN

WARUM PROJEKT:KULTUR?

Projekt:Kultur fördert innovative, richtungsweisende, alternative und außergewöhnliche Bildungskonzepte in den Jahrgangsstufen 7 bis 10.

Bis zu 10.000 Euro Fördergeld (ggf. auch mehr) kann eine Schule pro Schuljahr durch die NEUMAYER STIFTUNG erhalten.

WAS FÖRDERT PROJEKT:KULTUR?

Projekt:Kultur ermöglicht es Schulen, mit externen Expert:innen (Künstler:innen, Tänzer:innen, Schauspieler:innen, Koch und Köchinnen oder Handwerker:innen) künstlerische und handwerkliche Projekte gemeinsam in einem neuen Lernsetting umzusetzen.

FÖRDERUNG & FÖRDERKRITERIEN

Projekt:Kultur versteht sich als Impulsgeber für Schulen, neue methodische Wege des Lernens zu gehen. Dabei spielt die Mitwirkung und Leitung durch externe Expert:innen eine herausgehobene Rolle.

Für die Förderung gibt es verbindliche Kriterien, die in der Bewerbung und in der Realisierung des Projekts erfüllt werden müssen:

  • Eine Schule kann pro Schuljahr bis zu 10.000 EUR (ggf. mehr) Fördergeld von der NEUMAYER STIFTUNG erhalten. Die genaue Höhe hängt von der Größe Ihrer Schule sowie der Häufigkeit Ihrer Teilnahme ab.
  • In der Regel können sich Schulen bis zu drei Mal um eine Teilnahme an Projekt:Kultur bewerben. Im Falle einer zweiten oder dritten Bewerbung sollte eine Weiterentwicklung des Projektes erkennbar sein. In Ausnahmefällen und nach Rücksprache ist auch eine vierte Bewerbung möglich.
  • Voraussetzung für die Teilnahme an Projekt:Kultur ist, dass die Projektleitungsrolle und die Verantwortung des Projekts bei der Schulleitung liegt.
  • Die Teilnahme eines externen Experten/Künstlers bzw. einer externen Expertin/Künstlerin ist obligatorisch. Dies ist auch eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme an Projekt:Kultur der NEUMAYER STIFTUNG,
  • Vertragspartner für eine Förderzusage von Projekt:Kultur der NEUMAYER STIFTUNG ist der Förderverein der Schule.
  • Projekt:Kultur ist ausschließlich vorgesehen für die Jahrgangsstufen 7-10.Dabei ist Voraussetzung, dass die gesamte Jahrgangsstufe am Projekt teilnimmt.
  • Das Projekt muss für einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen im Block (in Ausnahmefällen, z. B. bei berufsbildenden Schulen auch modular) anstelle des Regelunterrichts stattfinden.
  • Schulleitung und Projektkoordinatorin/Projektkoordinator nehmen am jährlichen Netzwerktreffen allerSchulen in Frankfurt 
  • Das Projekt wird in Form eines Steckbriefs dokumentiert.

Der pädagogische Ansatz von Projekt:Kultur

Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren sind in einer entscheidenden Lebensphase, in der sich täglich viel verändert und gleichzeitig Weichen für den weiteren Lebensweg gestellt werden. Sie brauchen Impulse, die über das rein schulische und von Lehrplänen geprägte Lernen hinausgehen. Impulse, die ihren Selbstausdruck und ihr Selbstvertrauen genauso wie Gemeinschaftserlebnisse und Zugehörigkeit fördern.

Kulturelle Erlebnisse und kreative Arbeitsprozesse können solche neuen Erfahrungsräume schaffen und damit das Selbstbild der Jugendlichen stärken.

Besonders für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren haben sich kulturelle Praxiserfahrungen als äußerst förderlich erwiesen. Theaterproduktionen, Kunstprojekte, Musik- und Tanzperformances, gemeinschaftsbildendes Kochen und Ernährungsprojekte sowie große Handwerksarbeiten bieten Jugendlichen herausfordernde Aufgaben, an denen sie Selbstwirksamkeit und Selbstausdruck erleben können. In der sensiblen und kreativen Übergangsphase von der Kindheit zur Jugend orientieren sich junge Menschen neu in ihrer Gruppe sowie als Individuum. Sie brauchen neue Impulse, die über das Lernen für Prüfungen hinaus gehen und Gemeinschaftserlebnisse und Zugehörigkeit fördern.

Außerschulische Expert:innen, die bei den Projekten unterstützen, spielen hierbei eine wesentliche Rolle.

Sie verkörpern andere Lebensbereiche und erweitern die eindimensionale Laborperspektive der Schule. Angeleitet durch Menschen aus verschiedenen Berufsbereichen und kulturellen Hintergründen erleben Schüler:innen Expertise, gestalten Prozesse von Anfang bis Ende und erfahren darin gemeinschaftlich das unumgängliche Zusammenspiel von Anstrengung und Erfolg.

(Barbara Riekmann und Ulrike Kegler, 2020)

PROJEKT:KULTUR – DER ABLAUF

Interessierte Schulen können sich über das Online-Bewerbungstool bei der NEUMAYER STIFTUNG um die Förderung ihres künstlerischen oder handwerklichen Projekts bewerben.

Nach Zusage der Projektförderung beginnt innerhalb der Schule die Vorbereitung auf das Projekt, sowohl mit der ausgewählten Jahrgangsstufe als auch den Lehrer:innen und den externen Expert:innen.

Die NEUMAYER STIFTUNG lädt alle geförderten Schulen einmal im Jahr im November zum Projekt:Kultur-Netzwerktreffen ein, in der die Schulen ihre Projektideen und die realisierten Projekte vorstellen und gemeinsam auswerten.

Die Projekte werden während ihres Verlaufes mit digitalem Austausch und Informationsformaten unterstützt.

Das Projekt findet anstelle des gewohnten (Fach-)Unterrichts für mindestens zwei Wochen statt.

Die beteiligten Schüler:innen, Lehrer:innen und Expert:innen gestalten ein Projekt während seiner Laufzeit, verändern es, passen es an und sind gleichzeitig auf ein vorzeigbares Produkt orientiert.

Für einige Projektideen ist es sinnvoll, eine begrenzte Schulzeit, z. B. zwei kompakte Wochen, ausschließlich für die Projektarbeit zu nutzen. Andere Projekte können aufgrund ihrer inhaltlichen Ausrichtung in modularer Form stattfinden.

Wesentlich ist die Platzierung des Projekts an die Stelle des sonst üblichen Unterrichts. So soll es möglich sein, sich vertieft und ohne Unterbrechung mit einer Sache zu beschäftigen („deep learning“), eine unerlässliche Voraussetzung für fokussierte und konzentrierte Arbeit. Interdisziplinäres Arbeiten an großen Aufgaben kann sich so in seiner Vielschichtigkeit entfalten.

Kinder und Jugendliche in der Altersstufe zwischen 12 und 16 Jahren sind in einer Lebensphase, in der sich täglich viel verändert und gleichzeitig entscheidende Weichen für den weiteren Lebensweg gestellt werden.

Der theoretisch geprägte und oft eindimensionale Fachunterricht an weiterführenden Schulen hat meist nicht das Potential, Kinder und Jugendliche in den Bedürfnissen dieser entscheidenden Lebensphase zu unterstützen.

Sie brauchen neue Impulse, die über das Lernen für Prüfungen hinaus gehen und Gemeinschaftserlebnisse und Zugehörigkeit fördern. Oft sind es kulturelle Erlebnisse und kreative Arbeitsprozesse, die neue Erfahrungsräume schaffen und damit die Möglichkeit eröffnen, Selbstausdruck und Selbstwirksamkeit zu erfahren, zu einem neuen Selbstbild zu gelangen und schließlich persönliche Ziele neu zu definieren.

Außerschulische Expert:innen, die zeitlich begrenzt in die Schule geholt werden, spielen in der Projektkonzeption eine wesentliche Rolle.

Sie verkörpern andere Lebensbereiche und erweitern die eindimensionale Laborperspektive der Schule. Angeleitet durch Menschen aus verschiedenen Berufsbereichen und kulturellen Hintergründen erleben Schüler:innen Expertise, gestalten Prozesse von Anfang bis Ende und erfahren darin gemeinschaftlich das unumgängliche Zusammenspiel von Anstrengung und Erfolg.

Projekt:Kultur – Kulturarbeit an Schulen

Projekt:Kultur

PROJEKT:KULTUR 

Was ist Projekt:Kultur
Projekt:Kultur ist ein alljährliches Stiftungsprojekt der NEUMAYER STIFTUNG, für das sich Schulen aller Schulformen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerben können. Es fördert die Realisierung von Kulturprojekten in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 mit bis zu 10.000 Euro pro Schule und Schuljahr. Statt Regelunterricht arbeiten die Schülerinnen und Schüler mindestens zwei Wochen lang gemeinsam mit externen Expertinnen und Experten aus Bereichen wie beispielsweise Kunst, Tanz, Theater oder Handwerk an einem eigenen Projekt.

 

Entwickelt von zwei erfahrenen Schulleiterinnen
Konzipiert wurde Projekt:Kultur von den Pädagoginnen Ulrike Kegler und Barbara Riekmann. Ulrike Kegler leitete bis 2019 die staatliche Montessori Oberschule in Potsdam, die 2007 mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde. Barbara Riekmann war von 1987 bis 2012 Leiterin der Max-Brauer-Gesamtschule in Hamburg, die 2006 ebenfalls mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde. Mit ihrer langjährigen reformpädagogischen Erfahrung verstehen sich beide als Impulsgeberinnen für neue methodische Wege des Lernens.

 

Wer sich bewerben kann
Teilnehmen können Schulen aller Schulformen der Sekundarstufe I in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die

  • einen ganzen Jahrgang der Klassenstufen 7 bis 10 einbeziehen,
  • ein kulturelles Projekt anstelle des Regelunterrichts für mindestens zwei Wochen umsetzen,
  • dafür externe Expertinnen und Experten eigenständig auswählen und
  • das Projekt anschließend dokumentieren und evaluieren.

Die Schulleitung übernimmt die Verantwortung für die Umsetzung und nimmt verpflichtend am jährlichen Netzwerktreffen des Projektes teil. Pro Schuljahr fördert die NEUMAYER STIFTUNG bis zu 30 Schulen.

 

Bewerbung und Auswahl
Die Bewerbung für das Schuljahr 2026/2027 ist abgeschlossen. Ab Herbst 2026 können sich Schulen für das Schuljahr 2027/2028 bewerben. Bewerbungsfrist und weitere Details werden dann auf dieser Seite bekannt gegeben.

Fragen zu Projekt:Kultur?
Wir helfen gerne weiter.

Ansprechpartnerinnen:
Viola Mannel und Dr. Ute Welscher

E-Mail: projekt-kultur@neumayer-stiftung.de

Projekt:Kultur – Cultural Work at Schools

Projekt:Kultur – Cultural Work at Schools

PROJEKT:KULTUR

CULTURAL WORK AT SCHOOLS

We want to give ‚teaching‘ a new face. In our eyes, teaching and learning aren’t just about memorizing and repeating known information. We view learning as forming, implementing and evaluating a process whose outcome is not predetermined. The people involved shape a project during its lifetime, change it and adapt it, all while aiming for a presentable product.

Ulrike Kegler, member of the board of trustees and initiator of Projekt:Kultur

Project description:

For the programme Projekt:Kultur, all types of lower secondary schools can apply to the NEUMAYER STIFTUNG for a time-limited project in the fields of theatre, art, handicrafts, dance or cooking. The concept of culture is intentionally broad. The project is accompanied and carried out by external experts who are selected independently by the schools. Cooperation with the teachers during the entire process is an essential prerequisite. The project involves all students of a grade level and takes place for a limited period of at least two weeks – in the place of regular lessons.

Project goals:

Children and youth between the ages of 12 and 16 are going through a phase of life in which many changes take place every day and at the same time life determining decisions are being made. The theoretically shaped and often one-dimensional classes at secondary schools usually do not have the potential to meet the needs of children and young people in this crucial phase of their lives. They need new impulses that go beyond learning for exams and promote community experiences and a sense of belonging. Often it is cultural experiences and engagement in creative processes that create new spaces of experience, thus opening up the possibility to enjoy self-expression and self-efficacy on the path to acquiring a new self-image and eventually redefining personal success. External experts, who are brought into the school for a limited period of time, play an essential role in the project concept. They embody other areas of life and expand the school’s one-dimensional laboratory perspective. Guided by people from different professional fields and cultural backgrounds, students develop expertise, shape processes from start to finish and collectively experience the essential interplay of effort (process) and success (product).

Projects have become a highly relevant form of work in the modern professional world. People with different skills collaborate across disciplines according to a plan to achieve a common goal and product. This basic competence must be learned and implemented in schools today.

Barbara Riekmann, member of the Club of Rome Schools and initiator of Projekt:Kultur

FAQ

When does the application period start?

Project:Culture started its pilot phase in the 2021/2022 school year, the third funding year is currently underway and applications for the 2024/2025 school year are now open! Applications can be submitted exclusively via the online application tool.

Where does Projekt:Kultur take place?

At selected schools of all types in the DACH region (German speaking countries).

Who is the project aimed at?

The NEUMAYER STIFTUNG supports a total of thirty schools of all types within the context of Projekt:Kultur. Schools from Germany, Austria and Switzerland can apply for Projekt:Kultur. The projects are aimed at students in grades 7 to 10 and are led by the school administration as the project board in conjunction with an assigned teacher who is responsible for the project. In addition, the project is supported by external experts. The requirements are the participation of as many students as possible from one grade level (lower secondary school, 7th to 10th grade) and the project must be carried out by external experts. An open and experimental attitude as well as a binding participation of all project participants are required.

Who selects the projects?

The selection committee of the NEUMAYER STIFTUNG chooses a total of up to thirty schools for funding. 

Aim of the funding:

NEUMAYER STIFTUNG supports thirty cultural projects per school year.

Type of funding:

The NEUMAYER STIFTUNG supports cultural projects at the chosen schools with up to 10,000.00 € per school. The framework of the project participation includes a kick-off workshop and a final workshop. At the beginning of the school year, the participating schools present their respective projects, exchange suggestions and then refine project ideas. The conclusion of the project takes place with a one-day workshop in October, where results are presented and experiences are shared. 

Duration of funding:

Once per school year; ongoing

2 Questions for … the initiators of Projekt:Kultur, Ulrike Kegler and Barbara Riekmann

What does your project stand for?

Ulrike Kegler: „Project-based learning is still a relatively uncommon approach in the realm of teaching methodology in schools. However, young people seek opportunities to engage with relevant, real-world problems and effect meaningful change. Experts will contribute to bringing this type of relevance into schools as part of our project. They are skilled at taking on “serious” projects, an area where schools often fall short, as the practice environment can feel artificial and disconnected from the real world, especially when it comes to collaborative performance.“

What do you want to achieve with your project?

Barbara Riekmann: „In many cases, the special challenges faced during the Corona pandemic have led to all creative and inspiring tasks being pushed into the background in order for schools to continue operating under the challenging conditions. Potentials and opportunities of a hybrid education system, besides all the difficulties it brought forth, may have been overlooked.“ 

Contact Information:

NEUMAYER STIFTUNG Lange Straße 31, 60311 Frankfurt am Main, E-Mail: projekt-kultur@neumayer-stiftung.de 

NEUMAYER Stipendien an Internaten in Deutschland

NEUMAYER Stipendien an Internaten in Deutschland

NEUMAYER STIPENDIEN

Das Neumayer Stipendium

Die Neumayer Stiftung vergibt seit 2014 Teilstipendien für einen Schulbesuch am Internat Birklehof im Südschwarzwald, am Internat Solling in Holzminden, an der Landesschule Pforta in Naumburg und am Sächsischen Landesgymnasium Sankt Afra in Meißen.

International bestehen seit 2019 eine Kooperation mit der schottischen Gordonstoun School in Moray sowie seit 2023 mit der amerikanischen Hotchkiss School in Lakeville. Auch dort werden Teilstipendien vergeben.

Ziel der Förderung

Die Partnerschulen bieten als Internate ein Umfeld, in dem junge Menschen ihre Potenziale entfalten können. Kleine Klassen und eine intensive Betreuung ermöglichen individuelle Förderung. Da der Besuch eines Internats für viele Familien mit erheblichen Kosten verbunden ist, möchten wir Jugendlichen den Zugang durch Stipendien erleichtern. Ziel ist die Unterstützung einer ausgewogenen Persönlichkeitsentwicklung, die akademische, soziale und ethische Dimensionen umfasst.

 

Wen wir fördern

Wir fördern Jugendliche, die:

  • gute schulische Leistungen erbringen,
  • ausgeprägtes soziales und gesellschaftliches Engagement zeigen,
  • Verantwortung übernehmen und die Schulgemeinschaft aktiv mitgestalten möchten,
  • offen, motiviert und neugierig sind und
  • sich aktiv im Netzwerk der Stipendiatinnen und Stipendiaten und der Alumni der Stiftung einbringen möchten

Die Aufnahme an den deutschen Internaten kann zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen:

zur 9. Klasse: Landesschule Pforta, Sächsischen Landesgymnasium Sankt Afra

zur 10. Klasse: alle Internate

zur 11. Klasse: Internat Birklehof, Internat Solling, Landesschule Pforta

zur 12. Klasse: Internat Solling

Für Pforta und Sankt Afra können sich auch Schülerinnen und Schüler bewerben, die bereits Teil der jeweiligen Schulgemeinschaft sind. Bei diesen beiden Schulen ist zusätzlich die Teilnahme am schulinternen Aufnahmeverfahren als Voraussetzung für ein mögliches Teilstipendium erforderlich.

 

Finanzielle Förderung und Begleitung

Die NEUMAYER STIFTUNG vergibt ein Teilstipendium über 50% der Schul- und Internatskosten bei Birklehof und Solling sowie über 65% bei Pforta und Sankt Afra. Die jährlichen Schul- und Internatskosten können den Homepages der jeweiligen Schulen entnommen werden. Die Förderung erstreckt sich grundsätzlich bis zum Erwerb des Abiturs, längstens jedoch über einen Zeitraum von vier Schuljahren. Eine mögliche Reduktion des finanziellen Beitrags der Familie unterliegt bei Bedarf einer gesonderten Bedürftigkeitsprüfung durch Schule und Stiftung. Bestandteil der Förderung sind zudem halbjährliche Reflexionsgespräche sowie jährliche Netzwerktreffen mit Stipendiatinnen, Stipendiaten und Alumni.

 

Bewerbung und Auswahl

Die Auswahl für die vier deutschen Internate erfolgt jährlich in Kooperation mit den Schulen. Aktuell sind alle Stipendienplätze vergeben.

Die Bewerbungsphase für das Schuljahr 2027/2028 startet im Herbst 2026. Bewerbungsfrist und Details zur Auswahltagung werden dann bekannt gegeben.

Für die internationalen Partnerschulen gilt ein gesonderter Bewerbungs- und Auswahlprozess. Wir informieren, sobald dort wieder Plätze frei werden.

Fragen zu den Neumayer Stipendien? Wir helfen gerne weiter.

Ansprechpartnerin: Hannah von Ziegesar

E-Mail: stipendien@neumayer-stiftung.de
Telefon: +49 (0) 155 65498259

KIFA – WEITER BILDEN

KIFA – WEITER BILDEN

KIFA – WEITER BILDEN

Project initiator:

NEUMAYER STIFTUNG is currently implementing the KIFA education program in 32 day care centers in Germany and in Satu Mare, Romania.

Project description:

KIFA – weiter bilden (KIFA further education) is a systemic educational program for the further education and empowerment of all mothers in day care centers, based on tandem work between educational specialists and mothers.

The KIFA pedagogy links to the resources of the families and strengthens the mothers‘ educational, training and language skills. By activating conscious participation, involvement and co-determination, participation is made possible and identification with the day care center as well as mutual appreciation between parents and the day care center team is stimulated.

With KIFA, day care centers become family centers where mothers are strengthened, receive encouragement, develop and educate themselves personally, and carry the spirit of cooperation into their families.

KIFA has been successfully established for more than 20 years in more than 30 day care centers and is an operative project of the NEUMAYER STIFTUNG.

Structure and affinity provide the framework for a healthy society.

This is what KIFA pedagogy stands for, it develops education further.

 

Mission statement

Project aims:

KIFA brings about help for self-help. The core of the program is to strengthen the mothers‘ educational and upbringing skills through practical experience, exchange of experiences at eye level and with specially developed materials. KIFA thus causes parental activation and parental participation and supports healthy growing up and good educational opportunities for children from the very beginning – regardless of gender, origin or nationality.

Project location:

Germany

Project start:

2008

Project target group(s):

Women and mothers and/or families and educational specialists in child day care facilities; primary school teachers.

Aim of the funding:

KIFA is an operative project of the NEUMAYER FOUNDATION, which actively promotes the empowerment of women and mothers in daycare centers – in a structure all its own. Under the motto: „Continuing Education“, KIFA’s continuous further development, quality assurance and dissemination takes place.

Type of funding:

Funding by NEUMAYER STIFTUNG covers staffing costs, start-up financing during the implementation phase in nurseries, qualification of specialists and mentors, process and practical support, (further) development of parent course materials and strategy development.

Duration of funding:

Since 2008; unlimited

Successes/awards:
  • Bildungsidee 2012
  • Landesweiterbildungspreis Baden-Württemberg 2010
  • Preis Soziale Stadt 2008
Contact details of the project initiator:

KIFA organization office at
NEUMAYER STIFTUNG
Lange Straße 31
60311 Frankfurt am Main

Email: kifa@neumayer-stiftung.de