KIFA-Regionalleiterinnen qualifizieren sich zu Online Coaches

KIFA-Regionalleiterinnen qualifizieren sich zu Online Coaches

Seit etlichen Monaten sind die Regionalleiterinnen des systemischen Bildungsprogramms „KIFA – weiter bilden“, Sonja Michel und Iris Borchert, mit ihren KIFA-Teams in Kindertageseinrichtungen auch auf virtuellen Wegen unterwegs:

„Irgendwann sind wir einfach losgelaufen, um in Kontakt zu sein, um uns zu sehen und die neuen Chancen und Herausforderungen im KIFA-Netzwerk zu teilen. Wir haben schnell gemerkt – wir können uns im virtuellen Raum gegenseitig Mut, Kraft und Motivation geben“, so KIFA-Regionalleiterin Iris Borchert.

Die KIFA-Regionalleiterinnen verfolgten auch hier ihren eigenen Anspruch an Qualität und Fachlichkeit und haben mittlerweile eine Ausbildung zu Online Coaches erfolgreich abgeschlossen:

„Ganz gleich ob in Präsenz oder im virtuellen Raum: Die KIFA-Teams erleben mit uns, wie wir in den KIFA-Räumen voneinander profitieren“, ergänzt KIFA-Regionalleiterin Sonja Michel. „Wir geben fachlichen Input zu KIFA-Themen und dienen vor allem den Mentorinnen als Modell, an dem sie sich abschauen können, einer Gruppe vorzustehen sowie selbst Input und Austausch in einer guten Atmosphäre gestalten zu können.“

So gehen die beiden KIFA-Regionalleiterinnen mit neuen Chancen und Perspektiven in Richtung Zukunft.

Weitere Informationen zum – von der NEUMAYER STIFTUNG operativ geführten – Bildungsprogramm „KIFA – weiter bilden“ finden Sie hier.

NEUMAYER STIFTUNG fördert Wohnraum für Kinder

NEUMAYER STIFTUNG fördert Wohnraum für Kinder

Das Projekt „Wohnraum für Kinder“ des Vereins a.l.s.o. Schwäbisch Gmünd zielt darauf ab, eine Verbesserung problematischer und gesundheitsgefährdender Wohnraumsituationen in der Stadt und Region zu erreichen. Mit der Förderung durch die NEUMAYER STIFTUNG konnten so in den letzten Monaten Wohnraumsituationenn nach den Notwendigkeiten der (Allein-)Erziehenden und ihrer Kinder gestaltet und deutlich verbessert werden, wie sich exemplarisch an diesem Fallbeispiel zeigt:

Für eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern, die wegen des Lockdowns fast ununterbrochen zu Hause verbrachte, war es unmöglich, neben der üblichen Kinderbetreuung und Hausarbeit, die Einrichtung der Kinderzimmer so zu verändern, dass die Wohnsituation für die Kinder verbessert werden würde. Für Neuanschaffungen von Schränken und Regalen reichte das Geld nicht. Um Struktur und Ordnung in die Wohnräume zu bringen, benötigte sie Unterstützung bei der Planung und bei der Durchführung der Neugestaltung der Zimmer.

Mit der Förderung durch die NEUMAYER STIFTUNG ist inzwischen die Umsetzung erfolgt: Ein Zimmer nach dem anderen wurde leergeräumt. Was könnte behalten werden? Was könnte weggegeben werden? – das waren im ersten Schritt die wichtigen und spannenden Fragen. Kisten wurden gepackt, die Abholung von Sperrmüll wurde organisiert, dabei wurde auch bereits verloren Geglaubtes wiederentdeckt.

Jeder Raum erhielt ein eigenes Farbkonzept. Mit sehr viel Liebe zum Detail wurden hierbei die Wünsche der Kinder umgesetzt. So bietet jetzt Tafelfarbe auf Schrankflächen und an der Tür die Möglichkeit, die Flächen mit Kreide zu beschriften und wieder abzuwischen. Schränke und Hochbetten wurden organisiert und umgestaltet.

Der neue Wohnraum berücksichtigt nun die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und ermöglicht, sich im neuen Zuhause wohlzufühlen.

Weitere Informationen zum Projekt „Wohnraum für Kinder“ finden Sie hier.

Generationen. Dialog. Oberwolfach

Generationen. Dialog. Oberwolfach

Oberwolfach ist sehr bunt. Etwa zehn Prozent der rund 2.650 Einwohner*innen der Gemeinde kommen aus 42 verschiedenen Nationen – das sind immerhin rund 1/5 aller Länder der Erde.

Über ein Jahr hinweg – vorgesehen ist der Zeitraum Juni 2021 bis Juni 2022 – wird in den lokalen Printmedien und den Onlineportalen der Gemeinde nach und nach jede Nation von den Menschen, die in der Gemeinde leben und der jeweiligen Nation angehören, selbst porträtiert. Auch in der ortsansässigen Schule und dem Kindergarten sind Projekte zu Herkunft und Wurzeln der dortigen Kinder geplant.

Neben der Generationen-übergreifenden Vernetzung der Bürgerinnen und Bürger soll auch eine Sensibilisierung und ein Abbau von Vorurteilen über die Generationen hinweg stattfinden.

Die NEUMAYER STIFTUNG übernimmt den Großteil der hierfür anfallenden Projektkosten.

Virtuelle Begegnungsräume bei KIFA – Webinar für Fachkräfte und Mentorinnen

Virtuelle Begegnungsräume bei KIFA – Webinar für Fachkräfte und Mentorinnen

KIFA ist das pädagogische Programm für Mütter zur Kinder- und Familienbildung, das seit fast 20 Jahren erfolgreich in Kindertagesstätten, Kindergärten & Co. angewandt wird und ein zentrales operatives Projekt der NEUMAYER STIFTUNG ist.

Immer mehr KIFA-Teams in den Kindertageseinrichtungen schaffen derzeit virtuelle Begegnungsräume für die Mütter. Dazu werden vielfältige Möglichkeiten ausprobiert: von Videos, die über KIFA informieren und Mütter wiederum zu Videotreffen einladen, bis WhatsApp-Gruppen oder die Nutzung von bestehenden Kita-Apps: KIFA bedeutet Begegnung.

Auch intern, also in der Zusammenarbeit der NEUMAYER STIFTUNG mit den KIFA-Teams vor Ort, motivieren wir uns in virtuellen Netzwerktreffen für dieses gemeinsame Ziel: KIFA schafft Begegnung!

Im März und April 2021 bieten wir unseren Einrichtungen Webinare an, in denen Fachkräfte und Mentorinnen Motivation und Kompetenzen zum Ausprobieren von virtuellen Begegnungsräumen erhalten.

Detaillierte Information zum KIFA-Programm finden Sie auch auf der KIFA-Website.

Einladung zur Peer-Learning-Convention 2021

EINLADUNG ZUR PEER-LEARNING-CONVENTION 2021

Derzeit wird viel über – nicht nur durch die Corona-Pandemie bedingte – Lernrückstände bei Schüler*innen geredet. Sogenanntes „Peer-Learning“ bietet hier eine praktikable Lösung, eventuelle Lernrückstände aufzufangen, Lehrkräfte zu entlasten und den Familien eine Alternative zu privater Nachhilfe zu bieten.

Veranstalter der am 14. April stattfinden und live gestreamten Peer-Learning-Convention ist das – von der NEUMAYER STIFTUNG geförderte – soziale Bildungsnetzwerk talentify.me des Sozialunternehmens talentify Deutschland gGmbH.

Ziel von talentify.me ist es, eine nachhaltige Peer-to-Peer Onlineplattform zu etablieren, um so jungen Menschen dabei zu helfen, ihr volles Potential zu entfalten, unabhängig vom sozialen oder finanziellen Hintergrund der Familien.

Im Rahmen der Peer-Learning-Convention am 14. April 2021 von 15 bis 16:30 Uhr wird talentify gemeinsam mit Expert*innen folgenden Fragen nachgehen:

• Welche Rolle spielt die Schule im Peer-Learning?
• Wie kann Peer-Learning in Schulen erfolgreich umgesetzt werden?
• Wie kann Peer-Learning die Entwicklung von Schüler*innen während und nach dem Homeschooling unterstützen?
• Und welche Erfahrungen machen Partnerschulen in Österreich anhand von Best-Practice-Beispielen?

Die Teilnahme an der Peer-Learning-Convention ist kostenlos.

Weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

NEUMAYER STIFTUNG fördert „Baukasten Demokratie”-Filmprojekt

NEUMAYER STIFTUNG FÖRDERT „BAUKASTEN DEMOKRATIE“-FILMPROJEKT

Kulturelle Bildungsangebote, d.h. Angebote, die sich mit dem eigenen Erleben auf anderer Ebene auseinandersetzen, wurden und werden in der Corona-Krise in Schulen kaum vorgehalten – weder im Rahmen künstlerischer Schulfächer, noch durch die Kooperation mit außerschulischen Partner*innen.

Das Filmprojekt „Sie waren jung und mutig – Geschichte(n) im Dritten Reich aus Offenburg und Umgebung“ setzt genau hier an und versucht, dieser Entwicklung entgegenzutreten. Das Projekt ist Teil des Bildungsprojekts „Baukasten Demokratie“ der Jungen Theaterakademie Offenburg (und deren Trägerverein, der Volkshochschule Offenburg e.V.) und wird in Kooperation mit der Gemeinschaftsschule Hohberg, dem Grimmelshausen-Gymnasium Offenburg und der Bildungsregion Ortenau durchgeführt.

Das Filmprojekt wird von der NEUMAYER STIFTUNG als Pilotprojekt gefördert.

Schüler*innen der Film-AG der Jungen Theaterakademie/Grimmelshausen-Gymnasium sowie Schüler*innen aus den 9. Klassen der Gemeinschaftsschule Hohberg konzipieren und produzieren im Rahmen des Projekts ein filmisches Dokudrama, das sich mit authentischen Biografien junger Menschen in der NS-Zeit in und um Offenburg auseinandersetzt.

Der regionalgeschichtliche Stoff ermöglicht den Jugendlichen einen Zugang zur NS-Zeit, und bietet ihnen – trotz aller geschichtlichen Distanz – vielfältige Identifikationsmöglichen. So leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu einer zeitgemäßen Erinnerungskultur.

Die Gesamtlaufzeit des Filmprojekts ist für Februar bis Dezember 2021 angesetzt – sofern die Corona-Pandemie-Maßnahmen dies zulassen. Der fertiggestellte Film wird dann auf der Website www.baukasten-demokratie.de sowie auf dem YouTube-Kanal des Bildungsprojekts zu sehen sein.