NEUMAYER STIPENDIUM Birklehof

NEUMAYER STIPENDIUM Birklehof

NEUMAYER STIPENDIUM BIRKLEHOF

Ich habe das Stipendium der NEUMAYER STIFTUNG immer als Geschenk angesehen, aus dem eine Verantwortung hervor geht, diese Chancen zu nutzen.

Anna Müller, Stipendiatin

Das NEUMAYER STIPENDIUM:

Die NEUMAYER STIFTUNG fördert seit 2014 jährlich ausgeschriebene Teilstipendien für Gymnasiast*innen am Internat Birklehof im Südschwarzwald sowie am Internat Solling in Holzminden.

Ziel der NEUMAYER STIFTUNG ist es, jungen, begabten Menschen den Besuch einer Internatsschule zu ermöglichen und diese mit einem Stipendium finanziell zu unterstützen. Von den gegenwärtig rund 250 Internaten in Deutschland sind die meisten in privater Hand. Die hohe Qualität des Unterrichts durch ausgewählte Lehrer*innen sowie die vielfältigen Angebote und Sonderleistungen verursachen höhere Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Schulen. Um das Lernen in diesem einzigartigen Lernumfeld besonders engagierten Schülerinnen und Schülern zugänglich zu machen, vergibt die NEUMAYER STIFTUNG jährlich ausgeschriebene Stipendien.
Der Förderumfang wird individuell in Abstimmung mit Einkommen, Vermögensverhältnissen und Lebenssituation ermittelt.

Die Auswahl der Stipendiat*innen erfolgt über ein Auswahlverfahren in Kooperation mit der Dornier Stiftung und Vertreter*innen der Schule. Als Förderkriterium ist die Leistungsfähigkeit, nicht nur in Hinblick auf akademische Leistung, zu bewerten. Auch soziale Kompetenz und Intelligenz der Bewerber*innen sind maßgeblich.

Junge engagierte Menschen sind die Gestalter*innen unserer Zukunft. Von ihrem positiven Selbstverständnis als Bürger*innen dieser Erde hängt unser gemeinsames Zusammenleben in der Gesellschaft ab.

Durch die Vergabe von Schulstipendien motiviert die NEUMAYER STIFTUNG begabte junge Menschen, verantwortungsvoll ihre Talente aktiv und klug zu entfalten.

Mission Statement

Projektbeschreibung:

Das NEUMAYER STIPENDIUM am Internat Birklehof ermöglicht besonders begabten Gymnasiast*innen den Zugang zu einem erstklassigen Lernumfeld. Besondere Rahmenbedingungen wie kleine Klassen und eine damit verbundene intensive Betreuungsmöglichkeit sorgen für ein gleichbleibend hohes Leistungsniveau und ermöglichen auch individuelle Förderung.

Das Zusammenleben der Schüler*innen aus verschiedenen Nationen und sehr unterschiedlichen kulturellen Umfeldern entwickelt soziale Kompetenzen, die in der Ausbildung von Schüler*innen ebensolche Priorität besitzen wie akademische Inhalte.

„Wir sind überzeugt davon, dass eine ganzheitliche Bildung junge Menschen unterstützt, zukünftig als verantwortungsbewusste und mündige Bürger*innen zu leben, und sie diesen Effekt als Multiplikator*innen zurück in die Gemeinschaft tragen.“

Michael Wurthmann, Vorstand NEUMAYER STIFTUNG

Projektort:

Die Schule Birklehof ist ein reformpädagogisches Internat und Gymnasium mit ganzheitlichem Schulkonzept, in gemeinnütziger Trägerschaft.

Rund 250 Internatsschüler*innen ab Jahrgangsstufe 5 lernen im privaten Internatsgymnasium Birklehof im Schwarzwald. Neben einer Fokussierung auf die MINT-Fächer ergänzen kreative und sportliche Angebote das Internatsprogramm. Das humanistisch geprägte pädagogische Konzept betont eigenverantwortliches Handeln und Verantwortungsbewusstsein als Motor der Charakterbildung.

Eine Frage an … Jens-Arne Buttkereit, Geschäftsführer der Schule Birklehof e.V.


Wofür steht Ihre Schule? Was sind Ihre Ziele?

Die Schule Birklehof e.V. steht für eine akademisch anspruchsvolle schulische Ausbildung, die um ein breites Zusatzprogramm zur Persönlichkeitsbildung ergänzt wird. Mit dem Stipendienprogramm verfolgt die Schule Birklehof das Ziel, talentierten Schülerinnen und Schüler unabhängig vom finanziellen Hintergrund die hervorragende Ausbildung zu ermöglichen. Gleichzeitig soll die Schülerschaft hinsichtlich Herkunftsorten, Interessen, Muttersprachen, Begabungsschwerpunkten aber auch den wirtschaftlichen Ausgangsvoraussetzungen möglichst heterogen sein, um die Gesellschaft umfassend abzubilden.

Der Birklehof erreicht im Zentralabitur des Landes regelmäßig einen Abiturdurchschnitt oberhalb des Landesdurchschnitts. Zudem erhalten die Schülerinnen und Schüler vielfältige, teils verpflichtende Zusatzangebote, die ihnen helfen, als Persönlichkeit zu reifen und „sich selbst“ zu finden. Diese Zusatzangebote betreffen den akademischen, musischen und sportlichen Bereich und runden die Persönlichkeitsbildung ab.

Bewerbung und Auswahlverfahren:

Um ein NEUMAYER STIPENDIUM am Internat Birklehof können sich  leistungsstarke Gymnasiast*innen der angehenden Jahrgangsstufen 10 und 11 bewerben. Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren finden Sie im Bewerbungs-Leitfaden, der zum Download hier bereitsteht. Den Bewerbungsborgen für das Schuljahr 2024/2025 finden Sie hier.

Seit 2010 führen die NEUMAYER STIFTUNG und die Dornier Stiftung das Stipendien-Auswahlverfahren gemeinsam durch und vergeben deutschlandweit Stipendien an insgesamt vier Internaten.

In der folgenden Aufzählung ist abgebildet, ab welcher Klassenstufe eine Bewerbung für welches Internat möglich ist:

Die Stipendienvergabe erfolgt nach einer zweitägigen Auswahltagung. Geleitet vom Ideal, jungen engagierten Menschen die besten Bildungschancen zu ermöglichen, haben die beiden kooperierenden Stiftungen bereits eine Vielzahl an Stipendiatinnen und Stipendiaten den Aufenthalt an ausgewählten deutschen Internaten ermöglicht.

Bewerbungsschluss:

Der Bebwerbungsschluss für das Schuljahr 2024/25 ist der 18.02.2024.

Ziel der Förderung:

Ziel ist es, jungen, begabten Menschen als Gestalter unserer Zukunft die besten Bildungschancen zu ermöglichen. Mit der Vergabe von Stipendien unterstützt die NEUMAYER STIFTUNG besonders engagierte junge Menschen und ermöglicht ihnen den Besuch einer Internatsschule.

Art der Förderung:

Der Förderumfang für ein Internatsstipendium wird individuell in Abstimmung mit Einkommen, Vermögensverhältnissen und Lebenssituation ermittelt.

Laufzeit der Förderung:

Ein Stipendium kann für maximal drei Jahre vergeben werden und endet in der Regel mit dem Abitur. Das Stipendium wird nach jedem Schuljahr bei vorliegendem Lesitungsnachweis verlängert.

Kontaktdaten des Projektträgers:

NEUMAYER STIFTUNG
Königstraße 28
70174 Stuttgart
Telefon: +49 (0)711 28 46 43 92
Stipendiums-Bewerbungen mit vollständigen Unterlagen bitte an:
bewerbung-stipendien@neumayer-stiftung.de
E-Mail allgemein: info@neumayer-stiftung.de
www.neumayer-stiftung.de

NEUMAYER STIPENDIUM Internat Solling

NEUMAYER STIPENDIUM Internat Solling

NEUMAYER STIPENDIUM INTERNAT SOLLING

Stipendiat sein bedeutete für mich: Heimat auf Zeit. Ich bin persönlich gewachsen, gereift, konnte meine Grenzen austesten und erweitern. Ich bin dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe und zeigen konnte, dass ich eine Bereicherung für die Gemeinschaft sein konnte.

Alexander Pfeiffer, ehemaliger Stipendiat

Das NEUMAYER STIPENDIUM:

Die NEUMAYER STIFTUNG fördert seit 2014 jährlich ausgeschriebene Teilstipendien für Gymnasiast*innen am Internat Solling in Holzminden sowie am Internat Birklehof im Südschwarzwald.

Ziel der NEUMAYER STIFTUNG ist es, jungen, begabten Menschen den Besuch einer Internatsschule zu ermöglichen und diese mit einem Stipendium finanziell zu unterstützen. Von den gegenwärtig rund 250 Internaten in Deutschland sind die meisten in privater Hand. Die hohe Qualität des Unterrichts durch ausgewählte Lehrer*innen sowie die vielfältigen Angebote und Sonderleistungen verursachen höhere Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Schulen. Um das Lernen in diesem einzigartigen Lernumfeld besonders engagierten Schülerinnen und Schülern zugänglich zu machen, vergibt die NEUMAYER STIFTUNG jährlich ausgeschriebene Stipendien.
Der Förderumfang wird individuell in Abstimmung mit Einkommen, Vermögensverhältnissen und Lebenssituation ermittelt.

Die Auswahl der Stipendiat*innen erfolgt über ein Auswahlverfahren in Kooperation mit der Dornier Stiftung und Vertreter*innen der Schule. Als Förderkriterium ist die Leistungsfähigkeit, nicht nur in Hinblick auf akademische Leistung, zu bewerten. Auch soziale Kompetenz und Intelligenz der Bewerber*innen sind maßgeblich.

Junge engagierte Menschen sind die Gestalter*innen unserer Zukunft. Von ihrem positiven Selbstverständnis als Bürger*innen dieser Erde hängt unser gemeinsames Zusammenleben in der Gesellschaft ab.

Durch die Vergabe von Schulstipendien motiviert die NEUMAYER STIFTUNG begabte junge Menschen, verantwortungsvoll ihre Talente aktiv und klug zu entfalten.

Mission Statement

Projektbeschreibung:

Das NEUMAYER STIPENDIUM am Internat Solling ermöglicht besonders begabten Gymnasiast*innen den Zugang zu einem erstklassigen Lernumfeld. Besondere Rahmenbedingungen wie kleine Klassen und eine damit verbundene intensive Betreuungsmöglichkeit sorgen für ein gleichbleibend hohes Leistungsniveau und ermöglichen auch individuelle Förderung.

Das Zusammenleben der Schüler*innen aus verschiedenen Nationen und sehr unterschiedlichen kulturellen Umfeldern entwickelt soziale Kompetenzen, die in der Ausbildung von Schüler*innen ebensolche Priorität besitzen wie akademische Inhalte.

„Wir sind überzeugt davon, dass eine ganzheitliche Bildung junge Menschen unterstützt, zukünftig als verantwortungsbewusste und mündige Bürger*innen zu leben, und sie diesen Effekt als Multiplikator*innen zurück in die Gemeinschaft tragen.“

Michael Wurthmann, Vorstand NEUMAYER STIFTUNG

Projektort:

Das Landschulheim am Solling ist ein staatlich anerkanntes Internatsgymnasium in privater Trägerschaft.

Rund 200 Internatsschüler aus Deutschland, Spanien, Brasilien, Mexiko, China, Russland, Kasachstan und der Ukraine besuchen das Internatsgymnasium Solling. Zusätzlich haben 50 externe Schüler aus der näheren Umgebung die Gelegenheit, das Internat als Schule zu wählen.

Die pädagogische Ausrichtung fokussiert die Stärkung und Förderung von Jugendlichen zu verantwortungsbewussten Bürgern der Gesellschaft. Eine ganzheitliche Bildung, auch jenseits von der puren Vermittlung gymnasialen Wissens, ist das Kernmotiv der Schule. Eine Einheit von Leben und Lernen, akademischer Bildung und Stärkung der Charakterbildung ist das Ziel. Die Schüler lernen eigenverantwortlich und werden darin gefördert und gefordert durch Rahmenbedingungen wie kleinen Klassenverbänden und dem Leben in Wohngruppen. Pädagogische Konzepte wie verpflichtende gemeinnützige Aufgaben und Reitsport als Schulfach sind weitere Besonderheiten des Internats Solling.

 

Eine Frage an … Helga Volger, Schulleiterin Internat Solling


Wofür steht Ihre Schule? Was sind Ihre Ziele?

Optimale Rahmenbedingungen wie kleine Klassen und Kurse ermöglichen zu jeder Zeit ein hohes Leistungsniveau und individuelle Förderung. Gleichzeitig sorgt ein heterogenes Lernumfeld dafür, dass auch die soziale Kompetenz entwickelt wird, die für eine erfolgreiche Ausbildung ebenso zentral ist.

Bewerbung und Auswahlverfahren:

Um ein NEUMAYER STIPENDIUM am Internat Solling können sich leistungsstarke Gymnasiast*innen der angehenden Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 bewerben. Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren finden Sie im Bewerbungs-Leitfaden, der zum Download hier bereitsteht. Den Bewerbungsbogen für das Schuljahr 2024/2025 finden Sie hier.

Seit 2010 führen die NEUMAYER STIFTUNG und die Dornier Stiftung das Stipendien-Auswahlverfahren gemeinsam durch und vergeben deutschlandweit Stipendien an insgesamt vier Internaten.

In der folgenden Aufzählung ist abgebildet, ab welcher Klassenstufe eine Bewerbung für welches Internat möglich ist:

Die Stipendienvergabe erfolgt nach einer zweitägigen Auswahltagung. Geleitet vom Ideal, jungen engagierten Menschen die besten Bildungschancen zu ermöglichen, haben die beiden kooperierenden Stiftungen bereits eine Vielzahl an Stipendiatinnen und Stipendiaten den Aufenthalt an ausgewählten deutschen Internaten ermöglicht.

Bewerbungsschluss:

Der Bewerbungsschluss für das Schuljahr 2024/25 ist der 18.02.2024.

Ziel der Förderung:

Ziel ist es, jungen, begabten Menschen als Gestalter unserer Zukunft die besten Bildungschancen zu ermöglichen. Mit der Vergabe von Stipendien unterstützt die NEUMAYER STIFTUNG besonders engagierte junge Menschen und ermöglicht ihnen den Besuch einer Internatsschule.

Art der Förderung:

Der Förderumfang für ein Internatsstipendium wird individuell in Abstimmung mit Einkommen, Vermögensverhältnissen und Lebenssituation ermittelt.

Laufzeit der Förderung:

Ein Stipendium kann für maximal vier Jahre vergeben werden und endet in der Regel mit dem Abitur. Das Stipendium wird nach jedem Schuljahr bei vorliegendem Lesitungsnachweis verlängert.

Kontaktdaten des Projektträgers:

NEUMAYER STIFTUNG
Königstraße 28
70174 Stuttgart
Telefon: +49 (0)711 28 46 43 92
Stipendiums-Bewerbungen mit vollständigen Unterlagen bitte an:
bewerbung-stipendien@neumayer-stiftung.de
E-Mail allgemein: info@neumayer-stiftung.de
www.neumayer-stiftung.de

Alljährlicher LeseLenz in Hausach

Alljährlicher LeseLenz in Hausach

ALLJÄHRLICHER LESELENZ IN HAUSACH

Wir nehmen von Hausach einen tiefen Eindruck vom LeseLenz mit und jede Menge Ermutigung.

Lars Brandt, Schriftsteller

Projektträger:

Stadt Hausach, Verein zur Förderung des Hausacher LeseLenzes e.V.

Der Hausacher LeseLenz ist ein renommiertes Literaturfestival, das seit 23 Jahren in Hausach, Baden-Württemberg stattfindet. Vor mittlerweile zwischen vier- und fünftausend literaturbegeisterten Menschen finden jährlich über 50 öffentliche Lesungen statt. Im Rahmen des Festivals kamen inzwischen hunderte, erstklassige internationale Schriftsteller*innen nach Hausach. Schreib-, Mal- und Erzählwerkstätten sowie ein umfangreiches Begleitprogramm laden dazu ein, Sprache zu erleben und neu zu entdecken.

Ein wichtiger Teil des Literaturfestivals ist die Veranstaltungsreihe „kinderleicht & lesejung“. Sie animiert jedes Jahr über 2.000 Schüler*innen aus der Region zur Teilnahme am Hausacher LeseLenz.

So verbindet der Hausacher LeseLenz Menschen, die sich für Sprache und Literatur interessieren, mit Menschen, die sonst wenig Zugang zu Literatur und Poesie haben. Besonderes Augenmerk liegt natürlich auf Kindern und Jugendlichen, deren gesamtes Leben durch den verbesserten Zugang zu Literatur positiv beeinflusst werden kann.

Zusätzlich werden durch den Hausacher LeseLenz Autor*innen mittels Stipendien und Preisen gefördert. Die drei „Stadtschreiber*innen“-Stipendien ermöglichen dreimonatige Aufenthalte in Hausach. Weitere Förderungen des Festivals bestehen durch das von der NEUMAYER STIFTUNG vergebene „Amanda-Neumayer-Stipendium“ im Bereich Kinder- und Jugendliteratur.

Oh, Hausach! Dank ist ein zu schwaches Wort für diese Segnung.

Ilija Trojanow, Schriftsteller

Projektbeschreibung:

Die NEUMAYER STIFTUNG ermöglicht – als einer der Hauptförderer – im Rahmen des Hausacher LeseLenzes Veranstaltungen und öffentliche Lesungen. In der Reihe „kinderleicht & lesejung“ werden Werkstätten in Schulen und Kindergärten angeboten, die Ergebnisse werden in der gedruckten Publikation „Wortwerk“ nachgehalten und präsentiert. Durch eigene Stipendien findet eine Förderung von Autor*innen statt.

Vielleicht heißt lesen, zu lernen durch diese Welt zu gehen: Literatur ist Sprache.

Sprache bedeutet Dialogfähigkeit.

Sprache ist Sozialarbeit.

Wer liest, bleibt wach und neugierig.

Mission Statement

Projektziele:

Spracharbeit ist Sozialarbeit. Die Vermittlung von Literatur soll das Lesen fördern und damit differenziertes Denken und Teilhabe an der Gesellschaft verbessern. Jugendliche und Erwachsene erhalten Zugang zu erstklassiger, national und international renommierter Literatur.

In einem einfach zugänglichen Angebot haben sie damit die Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern und in den Werkstätten spielerisch den kreativen Umgang mit Sprache zu lernen. Autor*innen und Kulturschaffende werden unterstützt und bilden internationale Netzwerke. Die Stadt profitiert vom internationalen kulturellen Austausch.

Projektort:

Hausach, Baden-Württemberg

Projektstart:

1998

Zielgruppe(n) des Projekts:

Kinder und Jugendliche der Region und talentierte Nachwuchsautor*innen

Alles kommt freundlich auf mich zu!

Friederike Mayröcker, Schriftstellerin

Ziel der Förderung:

Das Engagement der NEUMAYER STIFTUNG zielt auf die Bereiche Leseförderung und Vermittlung von Sprachkompetenz bei Kindern und Jugendlichen. Durch das Erleben von Literatur sollen mögliche Barrieren abgebaut und neue Perspektiven geschaffen werden.
Die Lesungen bieten für alle Zuhörer*innen einen Zugang zu erstklassiger Literatur und beseitigen Einstiegshürden. Die Stiftung fördert darüber hinaus talentierte Nachwuchsautor*innen und ermöglicht internationale Netzwerke von Literaturschaffenden.

Art der Förderung:

Der Hausacher LeseLenz wird ermöglicht durch die vielzähligen Aktivitäten der NEUMAYER STIFTUNG. Zahlreiche von der Stiftung finanzierte Formate wie öffentliche Lesungen und die Werkstätten in Schulen und Kindergärten bilden das Festivalprogramm. Die Vergabe des „Amanda-Neumayer-Stipendiums“ für Kinder- und Jugendliteratur verleiht der Veranstaltung zusätzliche internationale Bedeutung.

Laufzeit der Förderung:

Seit 2008; jeweils jährlich

3 Fragen an … José F. A. Oliver, Projektverantwortlicher

 

Wofür steht Ihr Projekt?

Wenn ich lese, gehe ich durch die Sprache und lerne mit ihr.


Was möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen, welche Ziele verfolgen Sie?

Ich wünsche mir eine differenziertere Sprache im Umgang mit anderen Menschen.


Wie erleben Sie die Förderung der NEUMAYER STIFTUNG, wie ist Ihr Verhältnis zur Stiftung, wie würden Sie diese beschreiben?

Die NEUMAYER STIFTUNG ist für mich ein offenes Haus, in dem ich jederzeit willkommen bin. Ein Haus, in dem mir Obdach gewährt wird, indem man mir zuhört, so dass ich wieder gestärkt an meine Arbeit gehen kann, um Sprache und Literatur zu vermitteln.

Hausach – Kulturhauptstadt des ländlichen Raumes.

Manfred Wöhrle, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Hausach

Der Hausacher LeseLenz, das Literaturfestival in der „Kulturhauptstadt des ländlichen Raumes“ geht in sein 23. Jahr. Was im Frühjahr 1998 mit drei Schriftstellerinnen und Schriftstellern und einem eher als zögerlich zu bezeichnendem Publikum aus 13 Zuhörerinnen und Zuhörern begann, hat sich zu einem der spannendsten Literaturfestivals im deutschsprachigen Raum entwickelt.

FAZ

Erfolge/Auszeichnungen:

José F. A. Oliver, Gründer und Kurator des Hausacher LeseLenzes, wurde im Jahr 2007 mit dem Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Unter anderem für den Hausacher LeseLenz.

Kontaktdaten des Projektträgers:

Hausacher LeseLenz
Pfarrer-Brunner-Str. 4
77756 Hausach
E-Mail: info@leselenz.com
www.leselenz.com

„Der Ortenauer Weg“

„Der Ortenauer Weg“

„DER ORTENAUER WEG“

„Der Ortenauer Weg“ ist ein von allen Partnern gemeinsam getragenes, zielgerichtetes Projekt [der Bildungsregion Ortenau e.V.] und gleichzeitig ein individuelles Entwicklungsprojekt der einzelnen Schule.

Wolfgang Zink, Projektverantwortlicher

Projektträger:

Bildungsregion Ortenau e.V.

Der Verein „Bildungsregion Ortenau e.V.“ bietet seinen Mitgliedern und kooperierenden Bildungsakteuren eine Plattform für Vernetzung, Interaktion und Entwicklung innovativer Projekte und Vorhaben in der Region. Verfolgt wird ein partizipativer Ansatz, der sich bewährt hat für die Vernetzung von Bildungspartnern und die Moderation von Bildungsprozessen.

Das Projekt „Der Ortenauer Weg“ unterstützt Schulen dabei, die bisherigen Teilprojekte des Schulentwicklungs- und Weiterbildungsprojekt L:ike zu verbinden und in einen Gesamtkontext zu stellen. Darüber hinaus fördert das Projekt „Der Ortenauer Weg“ Schulen dabei, außerschulische Partner und Lernorte einzubinden, um schulisches Lernen mit der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu verzahnen.

„Der Ortenauer Weg“ ist ein Projekt, das im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung ausgezeichnete Möglichkeiten bietet, Forschung und Praxis zusammenzuführen und Lehramtsstudierenden für ihre Abschlussarbeiten die Bearbeitung von Themen zu ermöglichen, durch die sie und die Schulen profitieren. Durch die Laufzeit des Projektes ist es gelungen, eine Infrastruktur aufzubauen, die effizient und gewinnbringend für alle Beteiligte ist.

Prof. Dr. Katrin Höhmann, PH Ludwigsburg

Projektbeschreibung:

Um Lehrerinnen und Lehrer bei der Reflexion und Erweiterung vorhandener Unterrichtskompetenzen und Schulen bei der Gestaltung des Lernens in lebensweltlichen Kontexten mit außerschulischen Lernpartnern der Region zu unterstützen, wurde seitens des Staatlichen Schulamts Offenburg in Kooperation mit der Bildungsregion Ortenau e.V., der Schulentwicklung.ch und der NEUMAYER STIFTUNG die Fortbildungskonzeption L:ike (Lernen: individuell, kooperativ, eigenverantwortlich) entwickelt.

Das Projekt „Der Ortenauer Weg“ führt verschiedene L:ike-Teilprojekte zusammen und entwickelt die teilnehmenden Schulen auf dieser Basis weiter. Einzelne Maßnahmen und Fortbildungsmodule werden dem Entwicklungstand der Schulen entsprechend bedarfsorientiert geplant und durchgeführt.

Erfolgreiche Bildungsbiographien in der Region ermöglichen

„von anderen lernen – voneinander lernen – miteinander lernen“

Mission Statement

Projektziele:

Die Bildungsbiographien von Schüler*innen sollen verbessert und anschlussfähig gemacht werden. Durch das Lernen in stabilen Beziehungsstrukturen soll kein Schüler und keine Schülerin mehr zurückbleiben. Jede Schule hat dafür ein auf ihre spezifische Vor-Ort-Situation passgenaues Konzept, Schulen einer Region unterstützen sich durch wechselseitigen Austausch. Pädagogische Wege, die die einzelnen Schüler*innen in den Blick nehmen und begleiten, werden entwickelt, evaluiert und verstetigt. Durch die Einbindung der Schulen in Netzwerke mit anderen Schulen und außerschulischen Lernorten wird Schulbildung vernetzt mit Lerninhalten aus der Erwachsenenwelt. Ausgehend von den sozialen Rahmenbedingungen der Schulen, können Schwerpunkte gebildet werden.

Projektort:

Offenburg, Baden-Württemberg

Projektstart:

2016

Zielgruppe(n) des Projekts:

Grund-, Werkreal-, Real-, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren im Bereich des Staatlichen Schulamts Offenburg bzw. der Bildungsregion Ortenau

Ziel der Förderung:

Wenn die Schule ein fester Bezugsort mit vertrauten Lehr*innen ohne viel Wechsel ist, können Brüche in den Bildungsbiographien der Schüler*innen verhindert werden. Jeder Schüler und jede Schülerin soll einen Schulabschluss und danach eine Berufsausbildung erhalten. Durch engen Austausch zwischen den Schulen können Erfahrungen und Wissen geteilt werden.

Art der Förderung:

Ermöglichung der kontinuierlichen Begleitung des Projektes über sechs Jahre durch zwei Projektbegleiter*innen. Finanzierung schulinterner Fortbildungen, Fachvorträge und Coachings. Zusätzlich wird die Evaluation durch die Hochschule Ludwigsburg übernommen.

Laufzeit der Förderung:

2016 – 2022

3 Fragen an … Wolfgang Zink, Projektverantwortlicher, und weitere Projektbeteiligte

 

Wofür steht Ihr Projekt?

Das Projekt verfolgt einen Ansatz, der von einem gemeinsamen Ziel getragen wird, jedoch jeder Schule individuelle Schritte zur Zielerreichung ermöglicht. Dazu haben wir eine Netzwerkstruktur aufgebaut, die das Motto hat: „von anderen lernen – voneinander lernen – miteinander lernen“. Wir Projektverantwortlichen besuchen jährlich jede Schule und beraten das Ortenauer Weg-Team individuell. Daneben organisieren wir zweimal jährlich Netzwerkstreffen und Strategietagungen, die zum einen unter einem gemeinsamen Entwicklungsthema stehen, zum anderen dem gegenseitigen Austausch und dem miteinander arbeiten an einem Thema dienen. Schulen dabei unterstützen, ihren Schülern vor Ort eine gelungene Bildungsbiographie zu bieten, das heißt, anschlussfähig zu sein. Das Projekt steht für ein Schulentwicklungsverständnis, das darum weiß, dass Schulen Zeit für Entwicklung brauchen und das kurzfristige Projekthopping für langfristige Schulentwicklung keine Effekte hat.


Was möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen, welche Ziele verfolgen Sie?

Wir wollen jedem Kind eine erfolgreiche und anschlussfähige Bildungsbiographie ermöglichen. Die Schulen in einem über sechs Jahre angelegten Entwicklungsprozess zu einem selbst gewählten Schwerpunkt kontinierlich begleiten, so dass diese das Ziel (siehe oben) erreichen und nachhaltig verankern können. Für Schulen mit allen ihren Mitarbeiter*innen in einen Schulentwicklungsprozess involvieren, bei dem Kinder nicht nur proklamatorisch in den Mittelpunkt der Arbeit gerückt werden, sondern tatsächlich der Fokus sind, wenn es um die Frage geht, was gute Schule, guten Unterricht, gute Pädagogik und Didaktik ausmacht.


Wie erleben Sie die Förderung der NEUMAYER STIFTUNG, wie ist Ihr Verhältnis zur Stiftung, wie würden Sie diese beschreiben?

Projektberaterin: Die Förderung empfinde ich als großzügig und wenig bürokratisch. Besonders positiv hervorheben möchte ich, dass die Stiftung sich für das Projekt interessiert, sich informiert, auch mit Beteiligten diskutiert, jedoch keinen allein bestimmenden Einfluss nimmt.

Moderatorin: Aufgrund meiner Rolle als Moderation und Trainerin in verschiedenen vorausgehenden Projekten der Bildungsregion, die von der NEUMAYER STIFTUNG unterstützt wurde, erlebe ich diese Unterstützung als sehr gewinnbringend, da in der Bildungsregion und an den Schulen vor Ort die Projekte aneinander anschließen und aufbauen können. Die Möglichkeit, aufgrund der Unterstützung auch Expertise von außerhalb zu nutzen, erweitert die Perspektiven und Möglichkeiten, die Schulen haben.

Projektberaterin: Vor dem Hintergund der Zusammenarbeit mit diversen Stiftungen seit vielen Jahren ist für mich besonders hervorzuheben, dass es bei der NEUMAYER STIFTUNG, wie ich sie erlebe, um ein wirkliches Entwicklungs- und Veränderungsinteresse geht. Als Projektmitglied hat man die Möglichkeit, seine Zeit und Kraft in das Projekt zu stecken und nicht in das Erstellen von Projektberichten und Hochglanzbroschüren. Hier ist es tatsächlich mehr Sein als Schein.

Das mit dem roten Faden, das habe ich jetzt: Zum einen über die Besuche und die Strategietreffen, wodurch ein klarer Rhythmus ersichtlich ist.

Eine tolle Chance, die Biographien von Schülerinnen und Schülern sichtbar zu machen. Erfolgreiche Bildungsbiographien zu gestalten, das hat uns gereizt.


„Der Ortenauer Weg“ hat so eine Verbindlichkeit, hat einen festen Rahmen, einen imaginären Tritt in den Hintern.

Es ist so wertvoll, dass es schulartübergreifend ist. Netzwerkbildung in der Region hat geklappt. Ich habe zum Beispiel jemanden von Schanzenbach getroffen. Was macht ihr gerade, wo steht ihr gerade. Es gibt Austausch und Thema.

Zitate der teilnehmenden Schulen aus der Zwischenevaluation

Kontaktdaten des Projektträgers:

Bildungsregion Ortenau e.V.
In der Spöck 10
77656 Offenburg
Telefon: +49 (0)781 9686740
Fax: +49 (0)781 9686750
E-Mail:info@bildungsregion-ortenau.de
www.bildungsregion-ortenau.de

Einzelfallhilfe

Einzelfallhilfe

EINZELFALLHILFE

Wir wollen Menschen in größter Not helfen und, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, da sein.

Constanze Blank, Sozialarbeiterin

Projektträger:

Caritasverband Kinzigtal e.V., Diakonisches Werk im Evangelischen Kirchenbezirk Ortenau und Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Wolfach e.V.

Jeder Mensch kann plötzlich in Not geraten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Um zu verhindern, dass Menschen durch eine oft unverschuldete Notsituation wie Unfälle, Krankheiten oder Schicksalsschläge in Schwierigkeiten kommen und gänzlich abrutschen, bieten Caritasverband Kinzigtal e.V. und Diakonisches Werk im Evangelischen Kirchenbezirk Ortenau unbürokratisch und kurzfristig Einzelfallhilfen an, wenn es keine andere (staatliche) Hilfe gibt.

Ich finde das Projekt sehr gut. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie gut die Zusammenarbeit mit der Stiftung ist, um Menschen in Notlagen nachhaltig und unbürokratisch zu helfen. Besonders beeindruckt mich die schnelle und unkomplizierte Abwicklung sowie die Offenheit und die lösungsorienierte Arbeitsweise bei schwierigen Fällen.

Katja Buß, Sozialpädagogin, Diakonisches Werk Hausach

Projektbeschreibung:

Für Menschen in Not bietet das Einzelfallhilfe-Projekt eine unterstützende Hand. Für viele Notlagen gibt es keine öffentlichen Hilfsangebote und bürokratische Hürden verhindern oft eine rechtzeitige Hilfe – an dieser Stelle greift die Einzelfallhilfe von Caritas, DRK und dem Diakonischem Werk. Die Hilfe erfolgt bedarfsgerecht und soll dazu dienen, den Menschen in seiner Selbsthilfe zu unterstützen. Die Mitgestaltung der Betroffenen wird gefordert und gefördert.

Fall „Mobilität“

Eine alleinerziehende Mutter von vier Jungen im Alter zwischen drei und vierzehn Jahren brauchte dringend Unterstützung. Sie lebte nach der Trennung von ihrem suchtkranken Ehemann am Ortsrand bei ihrer Mutter. Das Auto war das einzige Verkehrsmittel, mit dem sie zu ihrem ehrenamtlichen Engagement bei der Nachbarschaftshilfe gelangen konnte, die ihr viel bedeutete. Das Auto musste dringend repariert werden, um eine TÜV-Plakette zu bekommen. Die ganze Familie war durch die mangelnde Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel angewiesen auf das Familienauto. Von Unterhaltsvorschuss und Hartz4 konnte die Mutter die Reparaturen nicht bezahlen. Die NEUMAYER STIFTUNG übernahm die Reparaturen, um der Familie in der schwierigen Lebenssituation zur Seite zu stehen.

Diakonisches Werk
Die Kirchliche Allgemeine Soziale Arbeit (Einzelfallhilfe) öffnet Räume, die es Ratsuchenden ermöglicht, Fragen, Unsicherheiten oder auch Widersprüche bei der Lebensgestaltung zu klären. Sie knüpft an den Kompetenzen der Ratsuchenden an und befähigt sie, sich für Veränderungen ihrer Lebenssituation selbst einzusetzen. Sie sorgt für Rückhalt, stellt Informationen bereit und leistet konkret Hilfestellung. Die Beratenden verfügen über Methoden und Fähigkeiten, vertrauensvolle Kontakte herzustellen und die Handlungsfähigkeit Ratsuchender zu stärken.

Caritas
Wir sind immer da, wenn Hilfe nötig ist.

Mission Statement

Projektziele:

Menschen in Krisen- und Ausnahmesituationen eine helfende Hand bieten und ihnen genau die Unterstützung in einem Notfall zukommen zu lassen, die es ermöglicht, dass sie selbst aktiv weiter an einer Verbesserung ihrer Situation arbeiten können.

Projektort:

Ortenaukreis, Baden-Württemberg

Projektstart:

2008

Zielgruppe(n) des Projekts:

Alle Menschen in Notlagen

Fall „Zusammenführung“

Ein Ehepaar konnte sich über viele Jahre nicht sehen, weil die Frau sehr weit entfernt lebte und keine finanziellen Mittel für ein Flugticket vorhanden waren. (Die Frau war wegen einer schweren Erkrankung ihres Sohnes in ihr Herkunftsland gezogen, um ihn dort bis zum seinem Tod zu pflegen.) Der Ehemann litt psychisch massiv unter der Trennung und die 60-jährige Frau hatte den sehnlichen Wunsch bei ihm zu sein. Die NEUMAYER STIFTUNG übernahm unbürokratisch die Flugkosten und ermöglichte der Frau eine Rückkehr zu ihrem Ehemann.

Fall „Kinderbetreuung“

Eine Frau, die mit ihrem vierjährigen Kind vor dem gewaltätigen Ehemann fliehen musste, fand in der Gemeinde Kinzigtal eine Wohnung. Um weitere Übergriffe des Mannes zu verhindern, mussten Frau und Kind dort anonym leben und die Diakonie wurde einbezogen, um einen Schutzraum zu gestalten, in dem sich Mutter und Kind langsam stabilisieren konnten. Eine Tagesmutter, deren Kosten anteilig von der NEUMAYER STIFTUNG übernommen wurden, betreute das Kind zur Entlastung der Mutter, die dadurch persönlich zur Ruhe kommen, Anträge stellen und sich auf Arbeitssuche begeben konnte.

Ziel der Förderung:

Für Menschen, die durch eine Notlage auf ihrem Lebensweg ins „Wackeln“ geraten, soll durch eine ausgestreckte Hand nachhaltige Unterstützung ermöglicht werden. Unbürokratisch und ohne Hürden Mildtätigkeit möglich zu machen, die Notlagen im Leben von Bedürftigen entschärft, die einen Schritt weiter führt und dabei sehr individuell auf die Lebenssituation des Menschen eingeht, ist Ziel der Einzelfallhilfe.

Art der Förderung:

Kostenübernahme je nach Bedarf

Laufzeit der Förderung:

Seit 2008; unbefristet

Fall „Mietschulden“

Eine alleinerziehende Mutter von vier Kindern (eines davon mit Schwerbehinderung) suchte die Hilfe der Beratungsstelle, weil sie sich in einer für sie alleine unlösbaren Situation befand. Sie selbst konnte aufgrund der Lebenssituation nur in Teilzeit arbeiten, hatte keine finanzielle Rücklagen und wurde nun mit einer Eigenbedarfskündigung und einer hohen Nebenkostenabrechnung konfrontiert. Die NEUMAYER STIFTUNG hat die Nebenkostenabrechnung übernommen und damit eine Konzentration auf die Wohnungssuche ermöglicht.

3 Fragen an … die Projektverantwortlichen Constanze Blank, Sozialpädagogin Caritasverband Kinzigtal e.V., Katja Buß, Sozialpädagogin, Diakonisches Werk Hausach, und Mario Herrmann, Dienststellenleiter Offenburg/Hausach

 

Wofür steht Ihr Projekt?

Constanze Blank: Wir wollen Menschen in größter Not helfen und wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, da sein.


Was möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen, welche Ziele verfolgen Sie?

Mario Herrmann: Wir wollen Menschen in besonderen schwierigen Lebenslagen wieder neuen Mut und Hoffnung vermitteln, so dass sie wieder handlungsfähig werden.


Wie erleben Sie die Förderung der NEUMAYER STIFTUNG, wie ist Ihr Verhältnis zur Stiftung, wie würden Sie diese beschreiben?

Constanze Blank: Die NEUMAYER STIFTUNG hilft schnell, unbürokratisch, konzentriert und zügig. Die Hilfe bedeutet für die Menschen eine unglaubliche Erleichterung.

Mario Herrmann: Wir erleben die NEUMAYER STIFTUNG als hilfreiche und kompetente Partnerin mit schneller und unbürokratischer Unterstützung für Menschen in Notlagen im ländlichen Raum.

Fall „Kinderfreizeit“

Kinderarmut und das Aufwachsen in problematischen Verhältnissen bedeutet in Deutschland nicht, Hunger zu leiden. Trotzdem heißt es, dass Kinder schon früh auf vieles verzichten müssen, was für Gleichaltrige ganz selbstverständlich zur Kindheit gehört. Sie leben beengt, haben wenig Geld für gesundes Essen, Freizeitvergnügen oder Urlaub. Darum veranstaltet der Caritasverband Kinzigtal e.V. jährlich eine Kinderfreizeit für Kinder aus Familien, die beim Verband Hilfe gesucht haben. Die NEUMAYER STIFTUNG übernimmt die Kosten für Fahrt, Unterkunft und Verpflegung. Fernab des Alltags und des belasteten Umfeldes kommen die Jungen und Mädchen während einer viertägigen Freizeit in Hinterzarten zur Ruhe, können ihre Sorgen vergessen und in der Gemeinschaft eine gute Zeit verbringen. Für die überwiegende Mehrheit der Kinder ist diese Zeit der einzige Urlaub im Jahr, wo sie, für andere ganz selbstverständliche, Aktivitäten wie Fahrradfahren, gemeinsames Essen und Spielen genießen.

Kontaktdaten des Projektträgers:

Caritasverband Kinzigtal e.V.
Sandhaasstraße 4
77716 Haslach
Telefon: +49 (0)7832 999550
E-Mail: info@caritas-kinzigtal.de

Diakonisches Werk im Evangelischen Kirchenbezirk Ortenau
Dienststelle Hausach, Körperschaft des öffentlichen Rechts
Eichenstraße 24
77756 Hausach
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