‼️ Stipendien für Schüler und Schülerinnen, Bewerbung bis 15.01.2026

Schulstipendien für Schüler & Schülerinnen
‼️Bewerbung bis 15.01.2026 möglich

    Schulstipendien für Schüler & Schülerinnen 
    ‼️Bewerbung bis 15.01.2026 möglich 

     

    Schülerinnen und Schüler, die … 

    • die Gesellschaft von morgen aktiv und sozial engagiert mitgestalten möchten 
    • neue außerschulische Begabungen und Tätigkeiten entdecken möchten 
    • in einem innovativen schulischen Umfeld lernen möchten 
    • bislang gute bis sehr gute schulischen Leistungen aufweisen 
    • der Unterricht an ihrer Schule nicht ausreichend fordert 
    • sich gerne in eine Gemeinschaft einbringen 
    • sich vorstellen können, zeitweise ihre Familie zu verlassen 

    … sind herzlich eingeladen, sich um ein Internatsstipendium zu bewerben. 

     

    Die NEUMAYER STIFTUNG vergibt jährlich Schulstipendien an vier ausgewählten Schulen in Deutschland und bietet so engagierten jungen Menschen die Möglichkeit, verantwortungsvoll ihre Talente aktiv und klug zu entfalten. 

    Bis zum 15.01.2026 können sich interessierte Schüler und Schülerinnen für das Schuljahr 2026/27 um ein NEUMAYER Stipendium an den Internaten Solling in Holzminden und Birklehof im Südschwarzwald, an der Landesschule Pforta und am Landesgymnasium Sankt Afra bewerben. 

    Detaillierte Informationen zu den NEUMAYER Stipendien und zur Bewerbung finden sich hier: 
    NEUMAYER Stipendien an Internaten in Deutschland 

     

    Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen! 

    Zum Bewerbungsbogen um ein NEUMAYER STIPENDIUM für das Schuljahr  

    Zum Bewerbungsleitfaden

    José F.A. Oliver wird neuer Stadtschreiber von Bergen-Enkheim

    José F.A. Oliver wird neuer Stadtschreiber von Bergen-Enkheim

    Der renommierte Autor und Kurator des Hausacher LeseLenz, José F.A. Oliver, übernimmt als 52. Stadtschreiber das traditionsreiche Amt in Bergen-Enkheim. Für ein Jahr wird er im historischen Stadtschreiberhaus leben und arbeiten – und damit in die Fußstapfen berühmter Vorgänger wie Jurek Becker, Herta Müller, Peter Kurzeck oder Nino Haratischwili treten.

    Feierliche Amtsübergabe am 29. August Im Festzelt auf dem Berger Markt übergab sein Vorgänger Dinçer Güçyeter symbolisch den Schlüssel zur Stadtschreiberwohnung. Güçyeter betonte in seiner Rede die besondere Rolle, die José Oliver nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Förderer junger Talente spielt. So war es Oliver, der Güçyeter einst als unbekannten Lyriker zum LeseLenz Festival nach Hausach einlud – ein Schritt, der für Güçyeters eigene Karriere entscheidend war.

    In der Begründung der Jury heißt es:
    José Oliver trägt die Stimmen aus seiner mehrsprachigen Kindheit in die Gegenwart und öffnet damit Türen für Entdeckungen und Begegnungen. Er ist Literat und zugleich Literatur-Ermöglicher.

    Ein Markenzeichen seiner Gedichte, Essays und Kurzprosa ist nicht von ungefähr jenes magische Satzzeichen, das zum Dialog einlädt: der Doppelpunkt. Mit ihm zerlegt José Oliver die Sprache vor unseren Augen, schaltet ihr innewohnende Bedeutungsebenen frei, schenkt ihr neue Dimensionen. So ist ein Wort beim Spracharbeiter Oliver immer auch ein w:ort. Es kann in verschiedenen Sprachen durchgespielt werden, wechselt dabei Geschlecht, Klang und Farbe. Hinzu kommen Wortneuschöpfungen, sinnstiftende Enjambements, eine große Freude am Sprachspiel – gepaart mit einem hingebungsvollen Nachspüren: Wie beweglich ist die Sprache, was bewegt uns? Der alemannische Fastnachtsschalk kommt ebenso zum Zuge wie die Prägungen durch die andalusisch-migrantische Familiengeschichte. Olivers Musikalität hält all das zusammen.

    Wie Poesie das Leben auch in schwierigen Zeiten etwas leichter machen kann, zeigt José F.A. Oliver in federleichten Zügen. Dabei lässt er einen freien Platz neben sich und lädt zur Lyrik ein. Wir freuen uns auf einen Stadtschreiber, der Pionierarbeit für Literaturworkshops in Schulen leistet und in seiner Heimatstadt Hausach seit Jahrzehnten ein legendäres internationales Literaturfestival veranstaltet. Möge seine unermüdliche Leidenschaft für die Poesie auf Bergen-Enkheim abstrahlen!

    Die NEUMAYER STIFTUNG gratuliert José F.A. Oliver ganz herzlich zu seinem neuen Amt als Stadtschreiber von Bergen-Enkheim und wünscht ihm für das kommende Jahr in Frankfurt viele poetische Umsetzungen und inspirierende Begegnungen.

    Die Stiftung unterstützt den Hausacher LeseLenz seit seinen Anfängen. Weitere Informationen zum LeseLenz finden Sie hier. 

    Rückblick mit Zukunft – gemeinsam für starke Mütter, Kinder und Familien

    Rückblick mit Zukunft – gemeinsam für starke Mütter, Kinder und Familien

    Zum Abschluss des Kindergartenjahres 2024/2025 fanden an allen Standorten der KIFA-Einrichtungen die alljährlichen KIFA-Arbeitstreffen zum Rückblick auf die gemeinsame Arbeit im vergangenen Jahr und zum Ausblick auf das neue Programmjahr statt.

    Das systemische Bildungsprogramm für Mütter in Kindertageseinrichtungen „KIFA“ ist ein Stiftungsprojekt der NEUMAYER STIFTUNG und wird aktuell in 13 Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg umgesetzt. Jedes Jahr werden Tandems von pädagogischen Fachkräften und Müttern im KIFA-Programm zu KIFA-Fachkräften und KIFA-Mentorinnen ausgebildet. KIFA-Mentorinnen werden dafür qualifiziert, in ihrer Kindertageseinrichtung eine Müttergruppe zu leiten.

    Bürgermeister, Trägervertretungen, Kita-Leitungen, pädagogische Fachkräfte sowie engagierte Müttermentorinnen kamen in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre zusammen, um die geleistete Arbeit zu reflektieren, Erfahrungen auszutauschen und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

    Die Bilanz fiel positiv aus: Kinder konnten in ihrer Entwicklung gestärkt werden, Familien erhielten wertvolle Unterstützung, die Zusammenarbeit zwischen Familien und Kindertageseinrichtungen wurde intensiviert und das soziale Netzwerk der Mütter wurde weiter ausgebaut.

    Die Rückmeldungen von Mentorinnen und pädagogischem Fachpersonal sprechen für sich: „KIFA hilft“ –  „KIFA eröffnet neue Wege zu sozialem Austausch und Freundschaften“ – „KIFA wirkt in den Familien“ –  „KIFA ist Brückenbauer“ etc.

    Auch die Herausforderungen der Umsetzung des Programms wurden beleuchtet und gemeinsam Lösungsansätze für das kommende KIFA-Jahr angedacht.

    Nach mehr als zwanzig Jahren erfolgreicher Arbeit in baden-württembergischen Kindertageseinrichtungen wird KIFA derzeit von der pädquis-Stiftung evaluiert. Ziel ist es, wertvolle Erkenntnisse für die zukünftige Ausrichtung von KIFA zu gewinnen.

     

     

    Das Bildungsprogramm KIFA ist ein Stiftungsprojekt der NEUMAYER STIFTUNG und wird aktuell in 13 Kindertagesstätten in Baden-Württemberg umgesetzt. Mehr Informationen zu KIFA finden Sie hier

     

    Bücherzeit mit Nadia Budde in den NEUMAYER HÄUSERN

    Bücherzeit mit Nadia Budde in den NEUMAYER HÄUSERN

     

     

     

    Im Rahmen des diesjährigen LeseLenz fand am 21. Juli  in den NEUMAYER HÄUSERN eine besondere Veranstaltung für Kinder statt: Die mehrfach ausgezeichnete Autorin und Illustratorin Nadia Budde war zu Gast und begeisterte junge Zuhörerinnen und Zuhörer mit einer interaktiven Lesung.

    Mit ihrer humorvollen Art las Budde aus einem ihrer bekannten Bücher und nahm die Kinder anschließend mit auf eine kreative Sprachreise. Gemeinsam wurden Reime entwickelt – inspiriert von ihren lebendigen Illustrationen. Die Kinder hörten nicht nur aufmerksam zu, sie wurden selbst zu kleinen Autorinnen und Illustratorinnen: In einem kreativen Teil der Veranstaltung zeichneten und verfassten sie eigene Reimgeschichten- ganz nach dem Vorbild von Nadia Budde. Die Ergebnisse zeigten eine beeindruckende Vielfalt und Fantasie – jedes Werk war auf seine Weise einzigartig.

    An der Lesung nahmen sowohl Kinder aus den NEUMAYER HÄUSERN als auch aus dem restlichen Stadtgebiet Hausach teil. Viele von ihnen hatten bereits im Frühjahr an der Schreibwerkstatt in den NEUMAYER HÄUSERN teilgenommen, ein Zeichen für das nachhaltige Interesse der Kinder an Literatur, Sprache und kreativem Gestalten.

    Die Veranstaltung war ein gelungenes Beispiel dafür, wie Literatur lebendig wird – und wie wichtig es ist, jungen Menschen kreative Räume zu bieten, in denen sie sich ausdrücken und ihre Talente entdecken können. Die Kooperation zwischen der NEUMAYER STIFTUNG und dem LeseLenz schafft Räume, in denen Kinder erleben, dass Sprache Spaß macht – und dass ihre eigenen Ideen wertvoll sind. Ein eindrucksvolles Beispiel wie gemeinschaftliches Engagement, das Aufwachsen junger Menschen positiv prägen kann. Die strahlenden Gesichter der Kinder am Ende der Veranstaltung sprachen für sich. Auch in Zukunft darf man sich auf gemeinsame Veranstaltungsformate freuen.

     

    Die NEUMAYER HÄUSER sind ein solidarisch-soziales Wohnmodell der NEUMAYER STIFTUNG und bieten seit September 2023 bezahlbaren Wohnraum für Menschen in der Region Kinzigtal, die sich in schwierigen Lebensphasen befinden und deren finanzielle Mittel nicht ausreichen, um sich angemessenen Wohnraum leisten oder halten zu können. Weitere Informationen zu den NEUMAYER HÄUSERN finden Sie hier.

    Die NEUMAYER STIFTUNG  unterstützt seit 1998 den Hausacher LeseLenz und ist bereits gespannt auf die Veranstaltungen des Hausacher LeseLenz im Juli 2024. Weitere Informationen zum LeseLenz finden Sie hier.

     

    Hausacher LeseLenz 2025 – „Poet(h)ische Visionen“ im Kinzigtal

    Hausacher LeseLenz 2025 – „Poet(h)ische Visionen“ im Kinzigtal 

    Vom 17. bis 24. Juli 2025 verwandelte sich Hausach zum 28. Mal in ein lebendiges Zentrum der Literatur. Unter dem Motto „Poet(h)ische Visionen“ lud der Hausacher LeseLenz dazu ein, Sprache nicht nur zu lesen, sondern sie als Dialog, als Performance und als Begegnung zu erleben. Als NEUMAYER STIFTUNG sind wir seit 1998 stolzer Förderer dieses einzigartigen Festivals – und tragen so dazu bei, dass Literatur im ländlichen Raum sichtbar, hörbar und für alle erlebbar wird. 

    Literatur als Raum der Begegnung und des Zuhörens 

    In seiner Eröffnungsrede betonte Hausachs Bürgermeister Wolfgang Hermann, wie wichtig poetisches Denken in einer Zeit ist, die oft von lauten Antworten geprägt wird. Der LeseLenz, so Hermann, sei ein Ort, an dem leise Fragen Raum finden und an der Literatur als Kraft der Begegnung und des Austauschs wirksam wird. Besonders in Regionen wie dem Kinzigtal ist es ein Zeichen kultureller Verantwortung, Literatur lebendig zu halten. Kurator José F. A. Oliver und sein Team hatten ein Programm zusammengestellt, das aktuelle gesellschaftliche und politische Fragen mit poetischer Kraft verband. Gastsprache war in diesem Jahr Niederländisch mit Flämisch – und so bereicherten Autor:innen aus Belgien und den Niederlanden das Festival mit performativen, visuellen und dialogischen Beiträgen. Besonders eindrucksvoll war die Eröffnung mit „poëzie buiten het boek“, einer literarisch-musikalischen Performance, die Worte in Bilder, Klänge und Bewegungen übersetzte. 

    Literatur auf neuen Wegen: LeseLenz unterwegs 

    Mit dem neuen Pilotformat LeseLenz unterwegs wirkt das Angebot auch über Hausach hinaus und gastiert u.a. in sozialen Einrichtungen: Orte, an denen Menschen sonst selten Zugang zu erstklassiger nationaler und internationaler Literatur haben – aber gelichzeitig über Erfahrungen mit Sprache und einen Blick auf die Welt verfügen, welche die Autor:innen in keinem Literaturhaus, keinem Buchladen und keiner Stadthalle finden werden. Der LeseLenz erschließt damit weitere Dialogräume, in denen Barrieren abgebaut und neue Perspektiven geschaffen werden können.
    In Kooperation mit der Orangerie Lahr, der Lebenshilfe in Hausach oder auch den NEUMAYER HÄUSERN in Hausach entstanden so in diesem Jahr erste neue Dialogräume. In den NEUMAYER HÄUSERN fanden Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche statt, die Kinder und Jugendliche sowohl aus den NEUMAYER HÄUSERN wie auch der Nachbarschaft zusammenbrachte. Mehr über die NEUMAYER HÄUSER und die Workshops lesen Sie hier 

     

    Literatur für alle – sichtbar und hörbar 

    In Hausach selbst war Literatur allgegenwärtig: Gedichte hingen an Straßenlaternen, und beim Format „LeseLenz trifft Stadtkapelle“ verbanden sich Lyrik und symphonische Blasmusik zu einem besonderen Klangereignis auf dem Klosterplatz. Für Kinder und Jugendliche öffnete sich der LeseLenz mit der Reihe „Kinderleicht & Lesejung“. Autor:innen wie Tanja Dückers und Nils Mohl inspirierten, junge Leser:innen in Schulen zu eigenen Texten und regten mit Geschichten und Fragen das Nachdenken über Sprache und Welt an.  

    Der LeseLenz 2025 war – einmal mehr – ein Fest der Literatur, das über Bücher hinauswirkte: ins Offene, ins Zwischenmenschliche, ins Gespräch. 

     

     

    Die NEUMAYER STIFTUNG, fördert den LeseLenz seit seinen Anfängen und freut sich bereits auf den HerbstLenz mit der Verleihung des Amanda-Neumayer-Stipendiums und dem LeseLenz-Preis sowie Lesungen und Präsentationen der in den Schulen entstandenen Texte. 

    Weitere Informationen zum LeseLenz finden Sie hier.