KIFA – WEITER BILDEN

KIFA – WEITER BILDEN

KIFA – WEITER BILDEN

KIFA schafft Bildungsräume in Institutionen – denn wo Strukturen gegeben sind, können Menschen wirken und Kinder in ihrer Persönlichkeit bilden.

Angelika Pfeiffer, Projektinitiatorin KIFA – weiter bilden, Leitung 2002–2020

Projektträger:

Die NEUMAYER STIFTUNG setzt das KIFA-Bildungsprogramm aktuell in 32 Kindertagesstätten in Deutschland und in Satu Mare, Rumänien um.

Das KIFA-Programm in den Kitas ist für den Landkreis Göppingen ein wichtiger Baustein gelingender Integrationsarbeit. Gestärkte Mütter und Familien, sowie eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Eltern und Fachkräften, wirken sich positiv auf die Bildungsentwicklung der Kinder aus. KIFA ist ein Erfolgsmodell.

Sabine Mannsperger, Integrationsbeauftragte des Landkreis Göppingen

Projektbeschreibung:

KIFA – weiter bilden ist ein systemisches Bildungsprogramm zur Weiterbildung und Stärkung aller Mütter in Kindertageseinrichtungen, das auf Tandemarbeit zwischen pädagogischer Fachkraft und Mutter basiert.

Die KIFA-Pädagogik knüpft an die Ressourcen der Familien anstärkt die Erziehungs-, Bildungs- und Sprachkompetenzen der Mütter. Durch die Aktivierung zu bewusster Mitsprache, Mitwirkung und Mitbestimmung wird Partizipation ermöglicht und die Identifikation mit der Kita sowie die gegenseitige Wertschätzung zwischen Eltern und dem Kita-Team angeregt.

Mit KIFA werden Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren, in denen Mütter gestärkt werden, Anregungen erhalten, sich persönlich weiterentwickeln und weiterbilden und das Miteinander in ihre Familien tragen.

KIFA ist seit mehr als 20 Jahren in bislang mehr als 30 Kindertageseinrichtungen erfolgreich etabliert und ist ein operatives Projekt der NEUMAYER STIFTUNG.

Wir stehen für die persönliche und systemische Weiterbildung von Organisationen und Einzelpersonen.

Bildung ist der Schlüssel zu einer lebendigen und gleichberechtigten Gesellschaft, in der Kinder, Mütter und Eltern(teile) frei und selbstbestimmt leben können.

Bildung bedeutet für uns das Ermöglichen von Bildungsräumen in Institutionen – nur wo Strukturen gegeben sind, können Menschen wirken und Kinder in ihrer Persönlichkeit bilden.

Bildung bedeutet für uns auch das gemeinsame Lernen von Frauen und Müttern in einer ganz eigenen Struktur. Dies ermöglicht die KIFA-Pädagogik in ihrer Umsetzung.

KIFA fördert Mütter, da wir die Überzeugung haben, dass nur in sich ruhende Mütter für ihre Kinder in jeglichem sozialen Umfeld mit Stärke und Zugewandtheit die Erziehung ihrer Kinder auch zum eigenen Wohl leben können.

Wir achten, stärken und fördern Menschen – ganz im Sinne unseres Projektträgers NEUMAYER STIFTUNG.

Mission Statement

Projektziele:

KIFA bewirkt Hilfe zur Selbsthilfe. Die Stärkung der Erziehungs- und Bildungskompetenzen der Mütter durch praktisches Erleben, Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe und mit speziell hierfür erarbeiteten Materialien ist Kern des Programms.

KIFA bewirkt somit Elternaktivierung und Elternmitwirkung und unterstützt gesundes Aufwachsen und gute Bildungschancen für Kinder von Anfang an – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Nationalität.

Projektort:

Deutschland

Projektstart:

2008

Zielgruppe(n) des Projekts:

Frauen und Mütter bzw. Familien und pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen.

Ich finde es toll, dass durch KIFA alle an einem Tisch sitzen, egal aus welcher Schicht, um gemeinsam etwas für Kinder zu bewegen. Ich selbst habe ungemein davon profitiert, eine Menge gelernt und dadurch auch den Zugang zu meinen Kindern vertieft.

Fatma Kalkan, Mutter von vier Kindern

Ziel der Förderung:

KIFA ist ein operatives Projekt der NEUMAYER STIFTUNG, mit dem die Stärkung von Frauen und Müttern in Kitas aktiv vorangebracht wird – in einer ganz eigenen Struktur. Unter dem Motto: „Weiter bilden!“ findet die ständige Weiterentwicklung, Qualitätssicherung und Verbreitung von KIFA statt.

Art der Förderung:

Die Förderung durch die NEUMAYER STIFTUNG umfasst die Prozess- und Praxisbegleitung durch unsere Regionalleitungen, der Qualifizierung von Fachkräften und Mentor*innen, die Bereitstellung von Materialien und deren (Weiter-) Entwicklung sowie Strategieentwicklung.

Laufzeit der Förderung:

Seit 2008; unbefristet

2 Fragen an … Angelika Pfeiffer, Projektinitiatorin

 

Wofür steht Ihr Projekt?

KIFA ist ein einzigartiges pädagogisches Konzept für Mütter in Kindertageseinrichtungen. Es fördert den Austausch aller Mütter in vertrautem Rahmen sowie die Vernetzung über die familiäre Lebenswelt hinaus. Die Mütter entwicklen sich persönlich weiter und erleben sich als selbstwirksam. Erziehungs- und Bildungskompetenzen werden so gebildet und gestärkt und von den Müttern an die Kinder und in die Familie und damit in die Gesellschaft weitergereicht.


Was möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen, welche Ziele verfolgen Sie?

Das KIFA-Bildungskonzept verfolgt eine Reihe von Zielen, immer im systemischen Sinne: Durch die Stärkung der Kompetenzen der Mütter wird die Frühförderung der Kinder, die Stärkung der Familien, die lebendige Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtung und Elternhaus, die Vernetzung über die eigene Lebenswelt der Frauen hinaus bis hin zu interkulturellem Miteinander geschaffen. Wir schaffen die Strukturen dafür, nach dem Motto: „Das Bestehende im Horizont erweitern.“

Das KIFA-Bildungsprogramm ergänzt die pädagogische Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen und ermöglicht einen ressourcenorientierten Blick auf alle Eltern. KIFA ist für uns als Kita-Träger ein Garant für die stetige Weiterentwicklung der Elternzusammenarbeit und Elternbildung in unseren Kindertageseinrichtungen.

Dr. Joachim Bläse, Erster Bürgermeister Schwäbisch Gmünd

Erfolge/Auszeichnungen:
  • Bildungsidee 2012
  • Landesweiterbildungspreis Baden-Württemberg 2010
  • Preis Soziale Stadt 2008
Download
Kontaktdaten des Projektträgers:

KIFA Organisationsbüro bei der
NEUMAYER STIFTUNG
Königstraße 28
70173 Stuttgart
E-Mail: kifa@neumayer-stiftung.de
www.kifa.de

NEUMAYER STIPENDIUM Birklehof

NEUMAYER STIPENDIUM Birklehof

NEUMAYER STIPENDIUM BIRKLEHOF

Ich habe das Stipendium der NEUMAYER STIFTUNG immer als Geschenk angesehen, aus dem eine Verantwortung hervor geht, diese Chancen zu nutzen.

Anna Müller, Stipendiatin

Das NEUMAYER STIPENDIUM:

Die NEUMAYER STIFTUNG fördert seit 2014 jährlich ausgeschriebene Teilstipendien für Gymnasiast*innen am Internat Birklehof im Südschwarzwald sowie am Internat Solling in Holzminden.

Ziel der NEUMAYER STIFTUNG ist es, jungen, begabten Menschen den Besuch einer Internatsschule zu ermöglichen und diese mit einem Stipendium finanziell zu unterstützen. Von den gegenwärtig rund 250 Internaten in Deutschland sind die meisten in privater Hand. Die hohe Qualität des Unterrichts durch ausgewählte Lehrer*innen sowie die vielfältigen Angebote und Sonderleistungen verursachen höhere Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Schulen. Um das Lernen in diesem einzigartigen Lernumfeld besonders engagierten Schülerinnen und Schülern zugänglich zu machen, vergibt die NEUMAYER STIFTUNG jährlich ausgeschriebene Stipendien.
Der Förderumfang wird individuell in Abstimmung mit Einkommen, Vermögensverhältnissen und Lebenssituation ermittelt.

Die Auswahl der Stipendiat*innen erfolgt über ein Auswahlverfahren in Kooperation mit der Dornier Stiftung und Vertreter*innen der Schule. Als Förderkriterium ist ausschließlich die Leistungsfähigkeit, nicht nur in Hinblick auf akademische Leistung, zu bewerten. Auch soziale Kompetenz und Intelligenz der Bewerber*innen sind maßgeblich.

Junge engagierte Menschen sind die Gestalter*innen unserer Zukunft. Von ihrem positiven Selbstverständnis als Bürger*innen dieser Erde hängt unser gemeinsames Zusammenleben in der Gesellschaft ab.

Durch die Vergabe von Leistungsstipendien motiviert die NEUMAYER STIFTUNG begabte junge Menschen, verantwortungsvoll ihre Talente aktiv und klug zu entfalten.

Mission Statement

Projektbeschreibung:

Das NEUMAYER STIPENDIUM am Internat Birklehof ermöglicht besonders begabten Gymnasiast*innen den Zugang zu einem erstklassigen Lernumfeld. Besondere Rahmenbedingungen wie kleine Klassen und eine damit verbundene intensive Betreuungsmöglichkeit sorgen für ein gleichbleibend hohes Leistungsniveau und ermöglichen auch individuelle Förderung.

Das Zusammenleben der Schüler*innen aus verschiedenen Nationen und sehr unterschiedlichen kulturellen Umfeldern entwickelt soziale Kompetenzen, die in der Ausbildung von Schüler*innen ebensolche Priorität besitzen wie akademische Inhalte.

„Wir sind überzeugt davon, dass eine ganzheitliche Bildung junge Menschen unterstützt, zukünftig als verantwortungsbewusste und mündige Bürger*innen zu leben, und sie diesen Effekt als Multiplikator*innen zurück in die Gemeinschaft tragen.“

Astrid Schimmelpenninck, Vorständin für Projekte der NEUMAYER STIFTUNG

Projektort:

Die Schule Birklehof ist ein reformpädagogisches Internat und Gymnasium mit ganzheitlichem Schulkonzept, in gemeinnütziger Trägerschaft.

Rund 250 Internatsschüler*innen ab Jahrgangsstufe 5 lernen im privaten Internatsgymnasium Birklehof im Schwarzwald. Neben einer Fokussierung auf die MINT-Fächer ergänzen kreative und sportliche Angebote das Internatsprogramm. Das humanistisch geprägte pädagogische Konzept betont eigenverantwortliches Handeln und Verantwortungsbewusstsein als Motor der Charakterbildung.

Eine Frage an … Jens-Arne Buttkereit, Geschäftsführer der Schule Birklehof e.V.


Wofür steht Ihre Schule? Was sind Ihre Ziele?

Die Schule Birklehof e.V. steht für eine akademisch anspruchsvolle schulische Ausbildung, die um ein breites Zusatzprogramm zur Persönlichkeitsbildung ergänzt wird. Mit dem Stipendienprogramm verfolgt die Schule Birklehof das Ziel, talentierten Schülerinnen und Schüler unabhängig vom finanziellen Hintergrund die hervorragende Ausbildung zu ermöglichen. Gleichzeitig soll die Schülerschaft hinsichtlich Herkunftsorten, Interessen, Muttersprachen, Begabungsschwerpunkten aber auch den wirtschaftlichen Ausgangsvoraussetzungen möglichst heterogen sein, um die Gesellschaft umfassend abzubilden.

Der Birklehof erreicht im Zentralabitur des Landes regelmäßig einen Abiturdurchschnitt oberhalb des Landesdurchschnitts. Zudem erhalten die Schülerinnen und Schüler vielfältige, teils verpflichtende Zusatzangebote, die ihnen helfen, als Persönlichkeit zu reifen und „sich selbst“ zu finden. Diese Zusatzangebote betreffen den akademischen, musischen und sportlichen Bereich und runden die Persönlichkeitsbildung ab.

Bewerbung und Auswahlverfahren:

Um ein NEUMAYER STIPENDIUM am Internat Birklehof können sich besonders leistungsstarke Gymnasiast*innen der angehenden Jahrgangsstufen 10 und 11 bewerben. Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren finden Sie im Bewerbungs-Leitfaden, der zum Download hier bereitsteht.

Seit 2010 führen die NEUMAYER STIFTUNG und die Dornier Stiftung das Stipendien-Auswahlverfahren gemeinsam durch und vergeben deutschlandweit Stipendien an insgesamt vier Internaten.

In der folgenden Aufzählung ist abgebildet, ab welcher Klassenstufe eine Bewerbung für welches Internat möglich ist:

Die Stipendienvergabe erfolgt nach einer zweitägigen Auswahltagung. Geleitet vom Ideal, jungen engagierten Menschen die besten Bildungschancen zu ermöglichen, haben die beiden kooperierenden Stiftungen bereits eine Vielzahl an Stipendiatinnen und Stipendiaten den Aufenthalt an ausgewählten deutschen Internaten ermöglicht.

Bewerbungsschluss:

Der Bewerbungsschluss für ein Stipendium im Schuljahr 2022/23 ist der 15. März 2022.
Die Bewerbungsunterlagen finden Sie weiter unten im Download-Kasten.

Ziel der Förderung:

Ziel ist es, jungen, begabten Menschen als Gestalter unserer Zukunft die besten Bildungschancen zu ermöglichen. Mit der Vergabe von Stipendien unterstützt die NEUMAYER STIFTUNG besonders engagierte junge Menschen und ermöglicht ihnen den Besuch einer Internatsschule.

Art der Förderung:

Der Förderumfang für ein Leistungsstipendium wird individuell in Abstimmung mit Einkommen, Vermögensverhältnissen und Lebenssituation ermittelt.

Laufzeit der Förderung:

Ein Stipendium kann für ein bis maximal drei Jahre vergeben werden und endet in der Regel mit dem Abitur. Das Stipendium wird nach jedem Schuljahr bei vorliegendem Lesitungsnachweis verlängert.

Kontaktdaten des Projektträgers:

NEUMAYER STIFTUNG
Königstraße 28
70174 Stuttgart
Telefon: +49 (0)711 28 46 43 92
Stipendiums-Bewerbungen mit vollständigen Unterlagen bitte an:
bewerbung-stipendien@neumayer-stiftung.de
E-Mail allgemein: info@neumayer-stiftung.de
www.neumayer-stiftung.de

NEUMAYER STIPENDIUM Internat Solling

NEUMAYER STIPENDIUM Internat Solling

NEUMAYER STIPENDIUM INTERNAT SOLLING

Stipendiat sein bedeutete für mich: Heimat auf Zeit. Ich bin persönlich gewachsen, gereift, konnte meine Grenzen austesten und erweitern. Ich bin dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe und zeigen konnte, dass ich eine Bereicherung für die Gemeinschaft sein konnte.

Alexander Pfeiffer, ehemaliger Stipendiat

Das NEUMAYER STIPENDIUM:

Die NEUMAYER STIFTUNG fördert seit 2014 jährlich ausgeschriebene Teilstipendien für Gymnasiast*innen am Internat Solling in Holzminden sowie am Internat Birklehof im Südschwarzwald.

Ziel der NEUMAYER STIFTUNG ist es, jungen, begabten Menschen den Besuch einer Internatsschule zu ermöglichen und diese mit einem Stipendium finanziell zu unterstützen. Von den gegenwärtig rund 250 Internaten in Deutschland sind die meisten in privater Hand. Die hohe Qualität des Unterrichts durch ausgewählte Lehrer*innen sowie die vielfältigen Angebote und Sonderleistungen verursachen höhere Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Schulen. Um das Lernen in diesem einzigartigen Lernumfeld besonders engagierten Schülerinnen und Schülern zugänglich zu machen, vergibt die NEUMAYER STIFTUNG jährlich ausgeschriebene Stipendien.
Der Förderumfang wird individuell in Abstimmung mit Einkommen, Vermögensverhältnissen und Lebenssituation ermittelt.

Die Auswahl der Stipendiat*innen erfolgt über ein Auswahlverfahren in Kooperation mit der Dornier Stiftung und Vertreter*innen der Schule. Als Förderkriterium ist ausschließlich die Leistungsfähigkeit, nicht nur in Hinblick auf akademische Leistung, zu bewerten. Auch soziale Kompetenz und Intelligenz der Bewerber*innen sind maßgeblich.

Junge engagierte Menschen sind die Gestalter*innen unserer Zukunft. Von ihrem positiven Selbstverständnis als Bürger*innen dieser Erde hängt unser gemeinsames Zusammenleben in der Gesellschaft ab.

Durch die Vergabe von Leistungsstipendien motiviert die NEUMAYER STIFTUNG begabte junge Menschen, verantwortungsvoll ihre Talente aktiv und klug zu entfalten.

Mission Statement

Projektbeschreibung:

Das NEUMAYER STIPENDIUM am Internat Solling ermöglicht besonders begabten Gymnasiast*innen den Zugang zu einem erstklassigen Lernumfeld. Besondere Rahmenbedingungen wie kleine Klassen und eine damit verbundene intensive Betreuungsmöglichkeit sorgen für ein gleichbleibend hohes Leistungsniveau und ermöglichen auch individuelle Förderung.

Das Zusammenleben der Schüler*innen aus verschiedenen Nationen und sehr unterschiedlichen kulturellen Umfeldern entwickelt soziale Kompetenzen, die in der Ausbildung von Schüler*innen ebensolche Priorität besitzen wie akademische Inhalte.

„Wir sind überzeugt davon, dass eine ganzheitliche Bildung junge Menschen unterstützt, zukünftig als verantwortungsbewusste und mündige Bürger*innen zu leben, und sie diesen Effekt als Multiplikator*innen zurück in die Gemeinschaft tragen.“

Astrid Schimmelpenninck, Vorständin für Projekte der NEUMAYER STIFTUNG

Projektort:

Das Landschulheim am Solling ist ein staatlich anerkanntes Internatsgymnasium in privater Trägerschaft.

Rund 200 Internatsschüler aus Deutschland, Spanien, Brasilien, Mexiko, China, Russland, Kasachstan und der Ukraine besuchen das Internatsgymnasium Solling. Zusätzlich haben 50 externe Schüler aus der näheren Umgebung die Gelegenheit, das Internat als Schule zu wählen.

Die pädagogische Ausrichtung fokussiert die Stärkung und Förderung von Jugendlichen zu verantwortungsbewussten Bürgern der Gesellschaft. Eine ganzheitliche Bildung, auch jenseits von der puren Vermittlung gymnasialen Wissens, ist das Kernmotiv der Schule. Eine Einheit von Leben und Lernen, akademischer Bildung und Stärkung der Charakterbildung ist das Ziel. Die Schüler lernen eigenverantwortlich und werden darin gefördert und gefordert durch Rahmenbedingungen wie kleinen Klassenverbänden und dem Leben in Wohngruppen. Pädagogische Konzepte wie verpflichtende gemeinnützige Aufgaben und Reitsport als Schulfach sind weitere Besonderheiten des Internats Solling.

 

Eine Frage an … Helga Volger, Schulleiterin Internat Solling


Wofür steht Ihre Schule? Was sind Ihre Ziele?

Optimale Rahmenbedingungen wie kleine Klassen und Kurse ermöglichen zu jeder Zeit ein hohes Leistungsniveau und individuelle Förderung. Gleichzeitig sorgt ein heterogenes Lernumfeld dafür, dass auch die soziale Kompetenz entwickelt wird, die für eine erfolgreiche Ausbildung ebenso zentral ist.

Bewerbung und Auswahlverfahren:

Um ein NEUMAYER STIPENDIUM am Internat Solling können sich besonders leistungsstarke Gymnasiast*innen der angehenden Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 bewerben. Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren finden Sie im Bewerbungs-Leitfaden, der zum Download hier bereitsteht.

Seit 2010 führen die NEUMAYER STIFTUNG und die Dornier Stiftung das Stipendien-Auswahlverfahren gemeinsam durch und vergeben deutschlandweit Stipendien an insgesamt vier Internaten.

In der folgenden Aufzählung ist abgebildet, ab welcher Klassenstufe eine Bewerbung für welches Internat möglich ist:

Die Stipendienvergabe erfolgt nach einer zweitägigen Auswahltagung. Geleitet vom Ideal, jungen engagierten Menschen die besten Bildungschancen zu ermöglichen, haben die beiden kooperierenden Stiftungen bereits eine Vielzahl an Stipendiatinnen und Stipendiaten den Aufenthalt an ausgewählten deutschen Internaten ermöglicht.

Bewerbungsschluss:

Der Bewerbungsschluss für ein Stipendium im Schuljahr 2022/23 ist der 15. März 2022.
Die Bewerbungsunterlagen finden Sie weiter unten im Download-Kasten.

Ziel der Förderung:

Ziel ist es, jungen, begabten Menschen als Gestalter unserer Zukunft die besten Bildungschancen zu ermöglichen. Mit der Vergabe von Stipendien unterstützt die NEUMAYER STIFTUNG besonders engagierte junge Menschen und ermöglicht ihnen den Besuch einer Internatsschule.

Art der Förderung:

Der Förderumfang für ein Leistungsstipendium wird individuell in Abstimmung mit Einkommen, Vermögensverhältnissen und Lebenssituation ermittelt.

Laufzeit der Förderung:

Ein Stipendium kann für ein bis maximal drei Jahre vergeben werden und endet in der Regel mit dem Abitur. Das Stipendium wird nach jedem Schuljahr bei vorliegendem Lesitungsnachweis verlängert.

Kontaktdaten des Projektträgers:

NEUMAYER STIFTUNG
Königstraße 28
70174 Stuttgart
Telefon: +49 (0)711 28 46 43 92
Stipendiums-Bewerbungen mit vollständigen Unterlagen bitte an:
bewerbung-stipendien@neumayer-stiftung.de
E-Mail allgemein: info@neumayer-stiftung.de
www.neumayer-stiftung.de

Kulturarbeit an Schulen – Pilotprojekt

Kulturarbeit an Schulen – Pilotprojekt

KULTURARBEIT AN SCHULEN – PILOTPROJEKT

‼️Frist verlägert: Schulen können sich bis zum 10. Juni 2022 für den Pilotjahrgang 2022/23 bewerben‼️
Alle notwendigen Informationen und Unterlagen zur Bewerbung finden Sie unten im Download-Kasten.

Wir wollen dem ‚Unterrichten‘ ein neues Gesicht geben. Unterricht und Lernen ist in unserem Verständnis nicht (allein) die Aufnahme bekannten Wissens und dessen Wiederholung. Wir verstehen unter Lernen, einen Prozess aufzusetzen, durchzuführen und auszuwerten, dessen Ergebnis nicht feststeht. Die beteiligten Personen gestalten ein Projekt während seiner Laufzeit, verändern es, passen es an und sind gleichzeitig auf ein vorzeigbares Produkt orientiert.

Ulrike Kegler, Mitglied des Kuratoriums und Projektleitung Pilotphase „Kulturarbeit an Schulen“

Projektbeschreibung:

Die zunehmende Vielfalt und Diversität an den Schulen erfordert einen erweiterten Bildungs- und Lernbegriff. Fachbezogene Lehrplanorientierung und Theorieüberschuss müssen durch neue Methoden und Erfahrungsräume für alle Beteiligten ergänzt und verändert werden. Jugendliche brauchen neue Impulse, die über das Lernen für Prüfungen hinaus gehen und Gemeinschaftserlebnisse und Zugehörigkeit fördern.

Oft sind es kulturelle Erlebnisse und Arbeitsprozesse, die, bewusst geschaffen und in den Schulalltag integriert, diese Möglichkeit eröffnen. Besonders in den Sekundarstufen und damit für Schüler*innen zwischen 12 und 16 Jahren haben sich kulturelle Praxiserfahrungen als äußerst förderlich in diesem Sinne erwiesen. Theaterproduktionen, Kunstprojekte, Musik- und Tanzperformances, gemeinschaftsbildendes Kochen und Ernährungsprojekte sowie große Handwerksarbeiten bieten Jugendlichen herausfordernde Aufgaben, an denen sie Selbstwirksamkeit und Selbstausdruck erleben können.

Genau hier setzt das Pilotprojekt „Kulturarbeit an Schulen“ an: Schulen aller Schularten der Sekundarstufe 1 können sich bei der NEUMAYER STIFTUNG für ein zeitlich begrenztes Projekt aus den Bereichen Theater, Kunst, Handwerk, Tanz oder Kochen bewerben. Der Kulturbegriff ist dabei absichtlich weit gefasst. Begleitet und durchgeführt wird das Projekt von außerschulischen Expert*innen, die von den Schulen eigenständig ausgewählt werden. Das Projekt findet mit allen Jugendlichen eines Jahrgangs und für einen begrenzten Zeitraum von mindestens zwei Wochen – anstelle des regulären Unterrichts – statt.

Außerschulische Expert*innen, die zeitlich begrenzt in die Schule geholt werden, spielen in der Projektkonzeption eine wesentliche Rolle. Sie verkörpern andere Lebensbereiche und erweitern die eindimensionale Laborperspektive der Schule. Die Zusammenarbeit mit den Lehrer*innen während des gesamten Prozesses ist hierfür eine wesentliche Voraussetzung.
Angeleitet durch Menschen aus verschiedenen Berufsbereichen und kulturellen Hintergründen erleben Schüler*innen Expertise, gestalten Prozesse von Anfang bis Ende und erfahren darin gemeinschaftlich das unumgängliche Zusammenspiel von Anstrengung (Prozess) und Erfolg (Produkt). 

Projekte sind eine hochrelevante Arbeitsform in der modernen Arbeitswelt geworden. Menschen mit verschiedenen Kenntnissen arbeiten fächerübergreifend nach einem Plan an einem gemeinsamen Ziel und Produkt. Diese Grundkompetenz muss heute in Schule gelernt und implementiert werden.

Barbara Riekmann, Mitglied der Club of Rome Schulen und Projektleitung Pilotphase „Kulturarbeit an Schulen“

Projektziele in der Pilotphase (2021-2023):

In klug arrangierten „Settings“ können Jugendliche mit verschiedensten sozialen und kulturell-religiösen Hintergründen im Rahmen des von der NEUMAYER STIFTUNG geförderten Pilots „Kulturarbeit an Schulen“ miteinander ihre Fähigkeiten ausprobieren, sich von anderen Seiten kennen lernen und gemeinschaftlich ohne Konkurrenzprimat auf ein Produkt und einen gemeinsamen Erfolg hinarbeiten.

Diese Gemeinschaftsleistung wird abschließend veröffentlicht sowie zur Diskussion gestellt – und sorgt so nicht nur für Sichtbarkeit, sondern hat Auswirkungen auf das Verständnis von Lehre und Lernen.

Projektort:

Ausgewählte Schulen aller Schularten in der D-A-CH-Region

Projektstart:

Das Projekt „Kulturarbeit an Schulen“ startete mit im Schuljahr 2021/22 mit dem ersten Pilotjahrgang. Aktuell läuft die Bewerbungsphase für den zweiten Pilotjahrgang im Schuljahr 2022/23.

Zielgruppe(n) des Projekts:

Am Pilotprojekt 2021/22 nehmen insgesamt acht Schulen teil – für den Pilotjahrgang 2022/23 werden insgesamt fünfzehn Schulen berücksichtigt. Voraussetzung ist die Beteiligung möglichst aller Schüler*innen eines Jahrgangs (Sekundarstufe I, Jahrgang 7–10). Jede Schule soll durch die Schulleitung als Projektvorstand und eine projektverantwortliche Lehrkraft vertreten sein. Das Projekt muss durch externe Expert*innen durchgeführt werden. Eine offene und experimentierfreudige Grundhaltung und eine verbindliche Teilnahme aller Projektbeteiligter werden vorausgesetzt.

Projektauswahl:

Durch das Auswahlgremium der NEUMAYER STIFTUNG werden im Pilotjahrgang 2022/23 insgesamt fünfzehn Schulen für die Förderung ausgewählt.

Ziel der Förderung:

Planung und Erprobung des Projektkonzeptes im Rahmen des Piloten. Zukünftig sollen regelmäßig pro Schuljahr dreißig Kulturprojekte an Schulen durch die NEUMAYER STIFTUNG gefördert werden.

Art der Förderung:

Die NEUMAYER STIFTUNG fördert kulturelle Projekten an den ausgewählten Schulen mit bis zu 10.000,00 € pro Schule. Im Rahmen des Pilotprojekts organisiert die NEUMAYER STIFTUNG einen Auftakt-Workshop zu Schuljahresbeginn. Hier werden die Projekte der am Pilotprojekt beteiligten Schulen gegenseitig vorgestellt,  Anregungen ausgetauscht und Projektideen vertieft. Ein eintägiger Workshop im Oktober 2022, bei dem Ergebnisse präsentiert und Erfahrungen ausgetauscht werden sollen, schließt das das Pilotprojekt ab. Der Pilotjahrgang wird durch eine professionelle Evaluation begleitet.

Laufzeit der Förderung:

einmal pro Schuljahr

2 Fragen an … die Projektleiterinnen Ulrike Kegler und Barbara Riekmann

Wofür steht Ihr Projekt?

Ulrike Kegler: Projektunterricht ist immer noch ein Randphänomen im didaktisch-methodischen Spielfeld Schule. Dabei wollen Jugendliche wirksam sein, sich mit realen und relevanten Problemen beschäftigen und im Ergebnis eine Verbesserung oder Veränderung der Wirklichkeit erreichen. Expert*innen werden im Rahmen unseres Projektes dazu beitragen, diese Relevanz in die Schule zu bringen. Sie sind es gewöhnt ‚Ernst zu machen‘, eine Kompetenz, die in dem artifiziellen Übungsraum Schule zu oft fehlt, vor allem, wenn es um gemeinschaftliche Leistungen geht.

Zudem sind Schulen, an denen Lehrerinnen und Lehrer unter der proaktiven Förderung ihrer Schulleiterinnen und Schulleiter interkulturelle Projekte mit Experten in ihr Curriculum integriert haben, nachweislich inklusiver und verstehen sich zunehmend als lernende Institution.


Was möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen, welche Ziele verfolgen Sie?

Barbara Riekmann: Vielfach haben die besonderen Herausforderungen in der Corona-Pandemie dazu geführt, dass alle kreativen und inspirierenden Aufgaben in den Hintergrund gerieten, um den gewohnten Schulbetrieb unter den schwierigen Bedingungen zu organisieren. Dabei könnten Potentiale und Spielräume übersehen worden sein, die ein hybrides Bildungssystem neben allen Schwierigkeiten auch hervorgebracht hat.

Gerade jetzt, so unser Ansatz, hat sich gezeigt, dass ein Festhalten an der alten Präsenz- und Prüfungspraxis, am Einzelkämpfertum im Lehrberuf und an der Dominanz des fachlichen vor dem Interdisziplinären nicht mehr den alleinigen Zugang zu innovativer Bildung sicherstellen zu können. Gerade jetzt, und ohne lange zu warten, wollen wir die Situation nutzen. Unterricht kann auch anders sein, das haben wir alle gerade nachhaltig gelernt. Nicht „trotz Corona“, sondern ‚mit Corona und nach Corona‘ nutzen wir die Chance für eine veränderbare Schulkultur.

Kontaktdaten des Projektträgers:

NEUMAYER STIFTUNG
Königsstraße 28
70173 Stuttgart
E-Mail: kulturarbeit-an-schulen@neumayer-stiftung.de
www.neumayer-stiftung.de

Aktuelles zu den Förderkriterien:

Wenn Ihre Schule keinen Schulförderverein besitzt, ist die Förderung unter Umständen
trotzdem möglich.
Sprechen Sie uns an!

„Der Ortenauer Weg“

„Der Ortenauer Weg“

„DER ORTENAUER WEG“

„Der Ortenauer Weg“ ist ein von allen Partnern gemeinsam getragenes, zielgerichtetes Projekt [der Bildungsregion Ortenau e.V.] und gleichzeitig ein individuelles Entwicklungsprojekt der einzelnen Schule.

Wolfgang Zink, Projektverantwortlicher

Projektträger:

Bildungsregion Ortenau e.V.

Der Verein „Bildungsregion Ortenau e.V.“ bietet seinen Mitgliedern und kooperierenden Bildungsakteuren eine Plattform für Vernetzung, Interaktion und Entwicklung innovativer Projekte und Vorhaben in der Region. Verfolgt wird ein partizipativer Ansatz, der sich bewährt hat für die Vernetzung von Bildungspartnern und die Moderation von Bildungsprozessen.

Das Projekt „Der Ortenauer Weg“ unterstützt Schulen dabei, die bisherigen Teilprojekte des Schulentwicklungs- und Weiterbildungsprojekt L:ike zu verbinden und in einen Gesamtkontext zu stellen. Darüber hinaus fördert das Projekt „Der Ortenauer Weg“ Schulen dabei, außerschulische Partner und Lernorte einzubinden, um schulisches Lernen mit der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu verzahnen.

„Der Ortenauer Weg“ ist ein Projekt, das im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung ausgezeichnete Möglichkeiten bietet, Forschung und Praxis zusammenzuführen und Lehramtsstudierenden für ihre Abschlussarbeiten die Bearbeitung von Themen zu ermöglichen, durch die sie und die Schulen profitieren. Durch die Laufzeit des Projektes ist es gelungen, eine Infrastruktur aufzubauen, die effizient und gewinnbringend für alle Beteiligte ist.

Prof. Dr. Katrin Höhmann, PH Ludwigsburg

Projektbeschreibung:

Um Lehrerinnen und Lehrer bei der Reflexion und Erweiterung vorhandener Unterrichtskompetenzen und Schulen bei der Gestaltung des Lernens in lebensweltlichen Kontexten mit außerschulischen Lernpartnern der Region zu unterstützen, wurde seitens des Staatlichen Schulamts Offenburg in Kooperation mit der Bildungsregion Ortenau e.V., der Schulentwicklung.ch und der NEUMAYER STIFTUNG die Fortbildungskonzeption L:ike (Lernen: individuell, kooperativ, eigenverantwortlich) entwickelt.

Das Projekt „Der Ortenauer Weg“ führt verschiedene L:ike-Teilprojekte zusammen und entwickelt die teilnehmenden Schulen auf dieser Basis weiter. Einzelne Maßnahmen und Fortbildungsmodule werden dem Entwicklungstand der Schulen entsprechend bedarfsorientiert geplant und durchgeführt.

Erfolgreiche Bildungsbiographien in der Region ermöglichen

„von anderen lernen – voneinander lernen – miteinander lernen“

Mission Statement

Projektziele:

Die Bildungsbiographien von Schüler*innen sollen verbessert und anschlussfähig gemacht werden. Durch das Lernen in stabilen Beziehungsstrukturen soll kein Schüler und keine Schülerin mehr zurückbleiben. Jede Schule hat dafür ein auf ihre spezifische Vor-Ort-Situation passgenaues Konzept, Schulen einer Region unterstützen sich durch wechselseitigen Austausch. Pädagogische Wege, die die einzelnen Schüler*innen in den Blick nehmen und begleiten, werden entwickelt, evaluiert und verstetigt. Durch die Einbindung der Schulen in Netzwerke mit anderen Schulen und außerschulischen Lernorten wird Schulbildung vernetzt mit Lerninhalten aus der Erwachsenenwelt. Ausgehend von den sozialen Rahmenbedingungen der Schulen, können Schwerpunkte gebildet werden.

Projektort:

Offenburg, Baden-Württemberg

Projektstart:

2016

Zielgruppe(n) des Projekts:

Grund-, Werkreal-, Real-, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren im Bereich des Staatlichen Schulamts Offenburg bzw. der Bildungsregion Ortenau

Ziel der Förderung:

Wenn die Schule ein fester Bezugsort mit vertrauten Lehr*innen ohne viel Wechsel ist, können Brüche in den Bildungsbiographien der Schüler*innen verhindert werden. Jeder Schüler und jede Schülerin soll einen Schulabschluss und danach eine Berufsausbildung erhalten. Durch engen Austausch zwischen den Schulen können Erfahrungen und Wissen geteilt werden.

Art der Förderung:

Ermöglichung der kontinuierlichen Begleitung des Projektes über sechs Jahre durch zwei Projektbegleiter*innen. Finanzierung schulinterner Fortbildungen, Fachvorträge und Coachings. Zusätzlich wird die Evaluation durch die Hochschule Ludwigsburg übernommen.

Laufzeit der Förderung:

2016 – 2022

3 Fragen an … Wolfgang Zink, Projektverantwortlicher, und weitere Projektbeteiligte

 

Wofür steht Ihr Projekt?

Das Projekt verfolgt einen Ansatz, der von einem gemeinsamen Ziel getragen wird, jedoch jeder Schule individuelle Schritte zur Zielerreichung ermöglicht. Dazu haben wir eine Netzwerkstruktur aufgebaut, die das Motto hat: „von anderen lernen – voneinander lernen – miteinander lernen“. Wir Projektverantwortlichen besuchen jährlich jede Schule und beraten das Ortenauer Weg-Team individuell. Daneben organisieren wir zweimal jährlich Netzwerkstreffen und Strategietagungen, die zum einen unter einem gemeinsamen Entwicklungsthema stehen, zum anderen dem gegenseitigen Austausch und dem miteinander arbeiten an einem Thema dienen. Schulen dabei unterstützen, ihren Schülern vor Ort eine gelungene Bildungsbiographie zu bieten, das heißt, anschlussfähig zu sein. Das Projekt steht für ein Schulentwicklungsverständnis, das darum weiß, dass Schulen Zeit für Entwicklung brauchen und das kurzfristige Projekthopping für langfristige Schulentwicklung keine Effekte hat.


Was möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen, welche Ziele verfolgen Sie?

Wir wollen jedem Kind eine erfolgreiche und anschlussfähige Bildungsbiographie ermöglichen. Die Schulen in einem über sechs Jahre angelegten Entwicklungsprozess zu einem selbst gewählten Schwerpunkt kontinierlich begleiten, so dass diese das Ziel (siehe oben) erreichen und nachhaltig verankern können. Für Schulen mit allen ihren Mitarbeiter*innen in einen Schulentwicklungsprozess involvieren, bei dem Kinder nicht nur proklamatorisch in den Mittelpunkt der Arbeit gerückt werden, sondern tatsächlich der Fokus sind, wenn es um die Frage geht, was gute Schule, guten Unterricht, gute Pädagogik und Didaktik ausmacht.


Wie erleben Sie die Förderung der NEUMAYER STIFTUNG, wie ist Ihr Verhältnis zur Stiftung, wie würden Sie diese beschreiben?

Projektberaterin: Die Förderung empfinde ich als großzügig und wenig bürokratisch. Besonders positiv hervorheben möchte ich, dass die Stiftung sich für das Projekt interessiert, sich informiert, auch mit Beteiligten diskutiert, jedoch keinen allein bestimmenden Einfluss nimmt.

Moderatorin: Aufgrund meiner Rolle als Moderation und Trainerin in verschiedenen vorausgehenden Projekten der Bildungsregion, die von der NEUMAYER STIFTUNG unterstützt wurde, erlebe ich diese Unterstützung als sehr gewinnbringend, da in der Bildungsregion und an den Schulen vor Ort die Projekte aneinander anschließen und aufbauen können. Die Möglichkeit, aufgrund der Unterstützung auch Expertise von außerhalb zu nutzen, erweitert die Perspektiven und Möglichkeiten, die Schulen haben.

Projektberaterin: Vor dem Hintergund der Zusammenarbeit mit diversen Stiftungen seit vielen Jahren ist für mich besonders hervorzuheben, dass es bei der NEUMAYER STIFTUNG, wie ich sie erlebe, um ein wirkliches Entwicklungs- und Veränderungsinteresse geht. Als Projektmitglied hat man die Möglichkeit, seine Zeit und Kraft in das Projekt zu stecken und nicht in das Erstellen von Projektberichten und Hochglanzbroschüren. Hier ist es tatsächlich mehr Sein als Schein.

Das mit dem roten Faden, das habe ich jetzt: Zum einen über die Besuche und die Strategietreffen, wodurch ein klarer Rhythmus ersichtlich ist.

Eine tolle Chance, die Biographien von Schülerinnen und Schülern sichtbar zu machen. Erfolgreiche Bildungsbiographien zu gestalten, das hat uns gereizt.


„Der Ortenauer Weg“ hat so eine Verbindlichkeit, hat einen festen Rahmen, einen imaginären Tritt in den Hintern.

Es ist so wertvoll, dass es schulartübergreifend ist. Netzwerkbildung in der Region hat geklappt. Ich habe zum Beispiel jemanden von Schanzenbach getroffen. Was macht ihr gerade, wo steht ihr gerade. Es gibt Austausch und Thema.

Zitate der teilnehmenden Schulen aus der Zwischenevaluation

Kontaktdaten des Projektträgers:

Bildungsregion Ortenau e.V.
In der Spöck 10
77656 Offenburg
Telefon: +49 (0)781 9686740
Fax: +49 (0)781 9686750
E-Mail:info@bildungsregion-ortenau.de
www.bildungsregion-ortenau.de