Wellcome – Ehrenamt in Zeiten der Pandemie

WELLCOME – EHRENAMT IN ZEITEN DER PANDEMIE

40 Teams der Wellcome gGmbH mit ihren rund 730 Ehrenamtlichen betreuen in Baden-Württemberg junge Familien in der herausfordernden Zeit nach der Geburt und leisten Hilfe, die im Alltag entlastet – so wie es sonst Familie, Freunde oder Nachbar*innen tun.

Sie sorgen dafür, dass die Eltern mal wieder zur verdienten Ruhe kommen, sich dem Geschwisterkind widmen oder sich selbst mal eine kleine Auszeit gönnen können.

Aufgrund der Coronapandemie kam das ehrenamtliche Engagement komplett zum Erliegen.

Mit der Förderung durch die NEUMAYER STIFTUNG wird daher das Pilotprojekt „Digitale Umsetzung wertschätzender Maßnahmen zur Bindung Ehrenamtlicher in Baden-Württemberg“ mitfinanziert. Ziel dieses Pilots ist es, digitalisierte Maßnahmen zur begleitenden Kommunikation der Standortkoordinatoren und der Ehrenamtlichen zu entwickeln und erproben.

Die Ergebnisse des Pilotprojekts werden der NEUMAYER STIFTUNG zur Verfügung gestellt und können wertvolle Impulse für andere Projektpartner liefern.

Hausacher Architekt mit Bau des NEUMAYER HAUSES beauftragt

HAUSACHER ARCHITEKT MIT BAU DES NEUMAYER HAUSES BEAUFTRAGT

Im Dezember 2020 hat die NEUMAYER STIFTUNG den Architekten Benjamin Schmider aus Hausach mit der Planung und Errichtung des NEUMAYER HAUSES beauftragt.

Das solidarische Wohnmodell richtet sich mit 19 Wohneinheiten und einer Gesamt-Wohnfläche von 1.350 Quadratmetern an Menschen, deren finanzielle Mittel nicht ausreichen, um sich auf dem freien Wohnungsmarkt angemessenen Wohnraum leisten oder diesen halten zu können.

Bereits im Mai 2020 war mit dem Verkauf des Grundstücks des ehemaligen Badenwerk-Areals in Hausach zwischen Stadt und der NEUMAYER STIFTUNG der offizielle Startschuss für den Bau des NEUMAYER HAUSES gefallen.

Das NEUMAYER HAUS wird voraussichtlich 2022 bezugsfertig sein und vom Diakonischen Werk Ortenau als Sozialbetreuer betrieben werden. Die NEUMAYER STIFTUNG wird mit einem Stiftungsbüro vor Ort vertreten sein.

Hier auf unserer Website können Sie sich über den Fortgang des Projektes informieren.

Startschuss für solidarisches Wohnen in Hausach

Startschuss für solidarisches Wohnen in Hausach

Ende Mai 2020 wurde der Verkauf des Grundstücks des ehemaligen Badenwerk-Areals in Hausach zwischen Stadt und der NEUMAYER STIFTUNG vollzogen – damit fiel der offizielle Startschuss für das solidarische Wohnmodell NEUMAYER HAUS. Mit dem Wohnmodell realisiert die Stiftung ein Projekt, das sich sowohl als Impulsgeber in der Diskussion um steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum im ländlichen Raum versteht, als auch praktikable Lösungen für diese drängende Frage entwickelt. Entstehen wird Wohn- und Lebensraum für Familien, Paare und Alleinstehende – und das generationenübergreifend.

„Wir setzen uns für die Menschen ein, die selten eine Lobby haben. Gemeinsam wollen wir die Herausforderung annehmen, gemeinschaftliches Leben für die Zukunft, bezahlbaren Wohnraum und Angebote zu gestalten, die sich am Bedarf der lokalen Gesellschaft orientieren“, so Astrid Schimmelpenninck, Vorständin Projekte der NEUMAYER STIFTUNG.

Bereits im November letzten Jahres hatte sich die Stiftung nach abgeschlossenem Auswahlverfahren für das Diakonische Werk Ortenau als zukünftigen Betreiber des NEUMAYER HAUSES entschieden. In enger Zusammenarbeit mit Stadt, Diakonischem Werk sowie örtlichen Initiativen und Sozialverbänden beginnt nun für das Projekt NEUMAYER HAUS die aktive Phase der Umsetzung – 2022 soll das Haus bezugsfertig sein.

Auf unserer Website informieren wir Sie regelmäßig über das Projekt.

Unterstützung für Tafelladen in Hornberg

Unterstützung für Tafelladen in Hornberg

Insgesamt fünf Tafelläden gibt es in der Ortenau, davon bleiben einige infolge der „Corona-Krise“ bis auf Weiteres geschlossen. Mit dem Hornberger Tafelladen hat die NEUMAYER STIFTUNG ein alternatives Hilfskonzept entwickelt, da die Ausgangsbeschränkungen es den nicht ortsansässigen Tafelkunden erschweren, sich mit dringend benötigten Lebensmitteln versorgen zu können.

„Die Tafelkunden, die nicht in Hornberg wohnen, haben wegen der Corona-Pandemie Schwierigkeiten, zum Einkaufen zu uns zu gelangen. Der öffentliche Nahverkehr wurde ausgedünnt, private Fahrdienste eingestellt und einige Kunden trauen sich aus Angst vor Ansteckung nicht mehr den Bus zu benutzen, da sie zur Risikogruppe gehören.“, so Frau Haas vom Tafelladen Hornberg.

Einmal in der Woche werden rund 25 registrierten Haushalten durch den Tafel-Fahrdienst vorgepackte Einkaufstüten mit Lebensmitteln „kontaktlos“ übergeben – ein Schutz für Lieferanten und Belieferte. Die Lieferung findet während der Corona-Krise einmal in der Woche statt.

Erste Kurzfristige Hilfen in der Ortenau

Erste Kurzfristige Hilfen in der Ortenau

Die NEUMAYER STIFTUNG reagiert in Kooperation mit den lokalen Wohlfahrtsverbänden DRK, Diakonie und Caritas auf benötigte Unterstützung der von Armut bedrohten Familien in der Ortenau. Von Mai bis Juli 2020 stellen die mit der Stiftung kooperierenden Wohlfahrtsverbände finanzielle Unterstützung für Menschen bereit, die infolge der „Corona-Krise“ in eine soziale und existentielle Notsituation geraten. Die von der NEUMAYER STIFTUNG angeregten Kurzfristigen Hilfen im sozialen Bereich entsprechen dem Geist der Stifterin Amanda Neumayer: Lokal, flexibel und schnell die Not „vor der eigenen Haustür“ erkennen und lindern.

Die Einschätzung über Art und Höhe der Bedürftigkeit erfolgt über die Wohlfahrtsverbände, die Kooperationspartner der NEUMAYER STIFTUNG im Rahmen der Einzelfallhilfe sind.
Wichtig zu wissen: Anträge können nicht direkt an die NEUMAYER STIFTUNG gestellt werden.

In den Wochen vor und nach Ostern freuten sich außerdem rund 100 Familien aus Hausach und Umgebung, die aufgrund der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen die Wohnung kaum verlassen konnten, über ein buntes „Bildungs- und Spaßpaket“. Die Spielpakete für Kinder und Erwachsene bestanden aus einem Brettspiel, Rate- und Denkspielen, Karten mit spannenden Experimenten für Zuhause, Knete, Greifspielzeug und Büchern. Der örtliche Einzelhandel wurde bei der Beschaffung so weit wie möglich einbezogen.